Begegnungsfest in Telgte
Kennenlernen der Kulturen

Telgte -

Die Gäste des Begegnungsfestes auf dem Paddelclub-Gelände hatten die Möglichkeit, unterschiedliche Kulturen zu erleben und sich näher kennenzulernen.

Montag, 16.07.2018, 17:00 Uhr

Das schöne Wetter lockte zahlreiche Besucher zum Begegnungsfest am Bootshaus des Paddelclubs. Beim gemeinsamen Mittagessen mit anschließenden Aktionen bot sich die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen.
Das schöne Wetter lockte zahlreiche Besucher zum Begegnungsfest am Bootshaus des Paddelclubs. Beim gemeinsamen Mittagessen mit anschließenden Aktionen bot sich die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen. Foto: Kaffille

Auf dem Gelände des Bootshauses des Paddelclubs Telgte bot sich beim gemeinsamen Essen die Gelegenheit, die unterschiedlichen Kulturen zu erleben und sich näher kennenzulernen. Die Stadt Telgte hatte in Kooperation mit dem Stadtelternrat, dem Paddelclub und dem ZiB am Sonntag zum dritten Begegnungsfest eingeladen.

Auch in diesem Jahr hatte der Telgter Paddelclub das Bootshaus und das Gelände zur Verfügung gestellt. „Der Paddelclub möchte Flüchtlinge und die Personen einladen, die in der Flüchtlingsarbeit aktiv sind“, erklärte sich Claudia Stricker , verantwortlich für die Integrationsarbeit bei der Stadt Telgte. Sie freute sich über die gut besuchte Veranstaltung. Ihr sei es wichtig, dass deutsche und geflüchtete Menschen in Kontakt kämen, um sich gegenseitig besser zu verstehen. Die Kooperation mit dem Stadtelternrat, dem Paddelclub und dem ZiB habe sich bewährt.

„Claudia Stricker ist auf uns zugegangen und hat gefragt, ob wir das Kinderprogramm übernehmen können“, erzählte Anne-Kathrin Schulte vom Stadtelternrat, und so wurde kurzerhand die Knaxburg organisiert, die von der Sparkasse kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Einige Mitglieder des Paddelclubs sorgten hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf.

„Fast alle Familien, die gekommen sind, haben etwas zum Essen aus ihren Kulturen und Ländern mitgebracht“, lobte Stricker das reichhaltige Mittagsbüfett und die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Essen näher zu kommen.

Die Hüpfburg war für die Kleinen ein ständiger Magnet, auch das Kinderschminken mit Ludmilla Dema, Mirinda Niermann und Charlotte Holtmann stand bei den Mädchen und Jungen hoch im Kurs.

Ideen haben Claudia Stricker und ihre neue Kollegin Martina Kantel noch viele, nur fehlt es leider an Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen: „Wir benötigen zum Beispiel für die kürzlich angekündigte Fahrradschule für Flüchtlinge noch Helfer. Geplant haben wir weiterhin noch einen Schwimmkurs, ein regelmäßiges Treffen für Männer oder einen Nähkurs. Alle, die Lust haben, sich ehrenamtlich zu engagieren, möchte ich bitten, sich bei mir in der Stadtverwaltung zu melden.“

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5911142?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F191%2F
Italien-Rückkehrer in Deutschland mit Coronavirus infiziert
Eine elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt das Coronavirus (SARS-CoV-2, orange), das aus der Oberfläche von im Labor kultivierten Zellen (grau) austritt.
Nachrichten-Ticker