Kinderbibeltag in Telgte
Spielerisch auf Noahs Spuren

Telgte -

Im Rahmen eines gemeinsamen Kinderbibeltages der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Telgte haben die Kinder einen schönen, bunten und vielfältigen Tag unter der Leitung von Pfarrerin Sabine Elbert und Pastoralreferentin Petra-Maria Lemmen erleben können.

Dienstag, 02.10.2018, 11:46 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 30.09.2018, 15:04 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 02.10.2018, 11:46 Uhr
Mit bunten Bändern stellten die über 60 Teilnehmer des Kinderbibeltages am Ende in der Petruskirche einen Regenbogen, das Zeichen der Verbundenheit Gottes mit den Menschen, nach.
Mit bunten Bändern stellten die über 60 Teilnehmer des Kinderbibeltages am Ende in der Petruskirche einen Regenbogen, das Zeichen der Verbundenheit Gottes mit den Menschen, nach. Foto: Große Hüttmann

Wie vielfältig, bunt und vor allem quirlig es einst auf der Arche Noah zugegangen sein muss, davon bekamen alle Anwesenden spätestens zum Abschluss des gemeinsamen Kinderbibeltages der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde einen Eindruck: Denn über 60 Sockentiere, die nacheinander in Kleingruppen zumeist sehr vorwitzig aus den Löchern eines Tuches lugten, das die Bordwand des Schiffes symbolisierte, standen für die Vielfalt auf dem Schiff aus dem Alten Testament.

In und rund um die Petruskirche drehte sich am Samstag alles um die Arche Noah. Ein Team von Ehrenamtlichen aus beiden Gemeinden hatte zusammen mit Pfarrerin Sabine Elbert und Pastoralreferentin Petra-Maria Lemmen ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt, das vor allem für eines sorgte – für jede Menge Abwechslung, gespickt mit kleinen religiösen Impulsen und Geschichten.

Leonhart etwa hatten es die Sockentiere besonders angetan. „Das hat super viel Spaß gemacht“, sagt er, während er mit seinem selbst gebastelten Hasen, den er sich über die Hand gezogen hat, herumspielt. Johann wiederum fand es schön, seinen Handabdruck neben einer riesigen Arche auf einem Betttuch zu hinterlassen. Das Ganze war in der Petruskirche ein echter Hingucker. Leonie hat es das Malen von Mandalas angetan.

Die Kinder waren nicht auf einzelne Angebote beschränkt, sondern konnten die verschiedenen Stationen im Gemeindehaus und rund um die Kirche wechseln. Zum Angebot gehörte beispielsweise auch das Basteln kleiner Holzschiffe, zudem Kratzbilder und das Helfen bei den Vorbereitungen für gesunde Snacks.

Bei einem kleinen Wortgottesdienst am Ende zeigten die Kinder nicht nur, was sie alles gemacht hatten, sondern Pastoralreferentin Petra-Maria Lemmen ging kindgerecht auch auf das Thema Regenbogen ein. „Das ist das Zeichen der Verbundenheit Gottes mit den Menschen“, sagte sie. Zum Schluss stellten sich die Erst- und Zweitklässler zusammen mit verschiedenfarbigen Bändern wie ein Regenbogen zusammen – zugleich ein Zeichen der Verbundenheit untereinander.

„Das war ein schöner, bunter und vielfältiger Tag“, zogen Pfarrerin Sabine Elbert und Pastoralreferentin Petra-Maria Lemmen ein sehr zufriedenes Fazit, während die Kinder – zumeist stolz wie Oskar – mit ihren Sockentieren, Kratzbildern, Mandalas und anderen Bastelarbeiten nach Hause gingen.

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