Kurdische Flüchtlinge im Museum Religion in Telgte
Multi-religiöse Gruppe

Telgte -

Kurdische Flüchtlinge nahmen an einer Führung durch das Museum Religio teil.

Donnerstag, 04.10.2018, 17:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 04.10.2018, 17:00 Uhr
Remzi Dengiz (l.) vom Zib-Vorstand hatte die Führung im Museum Religio organisiert, an der über 30 kurdische Flüchtlinge aus Telgte teilnahmen.
Remzi Dengiz (l.) vom Zib-Vorstand hatte die Führung im Museum Religio organisiert, an der über 30 kurdische Flüchtlinge aus Telgte teilnahmen. Foto: privat

Eine solche multi-religiöse Vielfalt vereint am „Tisch der Religionen“ im Museum Religio, das gibt es nicht alle Tage. Daher war Remzi Dengiz , zweiter Vorsitzender von Zib, auch sehr stolz auf den großen Erfolg einer Führung speziell für kurdische Flüchtlinge und deren Familien. Über 30 Personen, die aus dem Irak, Syrien und der Türkei stammen, aber in der Emsstadt eine neue Heimat gefunden haben, kamen. Darunter waren nicht nur Christen und Muslime, sondern auch Aleviten und Jesiden. Und, auch das freute den zweiten Vorsitzenden: „Fast alle Eingeladenen hatten ihren Partner mitgebracht.“

Die Führung der Gruppe übernahm der Theologe Arnold Michels, den meisten Anwesenden noch aus seiner Zeit als langjähriger Zib-Vorsitzender oder Pastoralreferent in der Gemeinde St. Marien bestens bekannt. Unter seiner Leitung beschäftigten sich die Teilnehmer auf ihrem Rundgang durch die ständige Ausstellung mit den Unterschieden in den Glaubensrichtungen, aber auch mit dem Museum selbst.

„Die Teilnehmer waren so begeistert, dass direkt der Wunsch aufkam, ein solches Angebot während der Krippenausstellung noch einmal zu machen“, freut sich Remzi Dengiz. Als Übersetzer fungierte Mehmet Oyur.

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