Bundestagsabgeordneter beim Bürgermeister
„Ein echter Standortvorteil“

Telgte -

Zu einem Gespräch kam am Freitag der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker mit Bürgermeister Wolfgang Pieper zusammen. Dabei ging es um Bundesthemen, die die Emsstadt betreffen.

Freitag, 26.10.2018, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 26.10.2018, 18:00 Uhr
Zum Gespräch und Erfahrungsaustausch war am Freitag der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker (2.v.r.) in Begleitung von Christoph Boge (l.) und Karl-Heinz Greiwe (r.) bei Bürgermeister Wolfgang Pieper zu Gast.
Zum Gespräch und Erfahrungsaustausch war am Freitag der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker (2.v.r.) in Begleitung von Christoph Boge (l.) und Karl-Heinz Greiwe (r.) bei Bürgermeister Wolfgang Pieper zu Gast. Foto: Große Hüttmann

„Das ist ein echter Standortvorteil“: In dieser Einschätzung waren sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker und Bürgermeister Wolfgang Pieper absolut einig. Die Rede ist von der Breitbandförderung im Kreis Warendorf, die – nicht zuletzt durch die Vermittlung des heimischen Abgeordneten – zukunftsfähig optimiert wurde. Denn statt des ursprünglich Vectoring-Ausbaus wird es nun einen Glasfaser-Ausbau in bislang unterversorgten Gebieten – auch in Telgte – geben. „Der Bundesverkehrsminister hat die neue Förderrichtlinie bereits unterschrieben“, sagte Sendker. Das ist bei diesem Thema aber nicht die einzige gute Nachricht: Zeitgleich habe der Bund seine Förderzusage für den Kreis noch einmal um 24,6 Millionen Euro auf nunmehr insgesamt 54,6 Millionen Euro erhöht.

Übertriebene Erwartungen, was den Zeitplan anbetrifft, dämpfte Pieper aber. Die Umsetzung werde wahrscheinlich noch drei bis vier Jahre in Anspruch nehmen, da entsprechend umfangreiche Tiefbaukapazitäten für eine schnellere Realisierung nicht am Markt zur Verfügung stünden.

Auch ansonsten hatte der Abgeordnete bei seinem turnusmäßigen Besuch im Rathaus eine Reihe guter Nachrichten mitgebracht. Unter anderem sagte er: „Der Bund entlastet die Kommunen seit dem 1. Januar 2014 mit der vollen Übernahme der Kosten aus der Grundsicherung im Alter.“ Auf Telgte bezogen handele es sich um rund eine Million Euro.

Über 700 000 Euro wird die Stadt außerdem aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderfonds bekommen. Die Summe ist in zwei Tranchen unterteilt. Bürgermeister Pieper will der Politik im Rahmen der Haushaltsberatungen vorschlagen, damit einen Teil der Kosten der Sanierung der Dreifachhalle zu decken. Für das Projekt sind insgesamt 2,1 Millionen veranschlagt.

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