Theatergruppe der Frauengemeinschaft Westbevern
„Wiebke gifft nich op“

Westbevern -

Intensiv bereitet sich die Theatergruppe der Frauengemeinschaft Westbevern auf die Aufführungen des neuen plattdeutschen Stückes „Wiebke gifft nich op“ vor.

Montag, 05.11.2018, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 05.11.2018, 18:00 Uhr
Die Theatergruppe der kfd Westbevern, die seit Jahrzehnten für gute Laune sorgt, wird im Dezember und Januar das neue Stück „Wiebke gifft nich op“ aufführen. Die Proben sind bereits im Gange. Die Akteure: (v.l. sitzend) Anni Hülsmann, Christel Demmer, Conny Kortenjann sowie Margret Meier und (stehend v.l.) Liesel Hoffschulte, Irmgard Pelster und Hedwig Göttker.
Die Theatergruppe der kfd Westbevern, die seit Jahrzehnten für gute Laune sorgt, wird im Dezember und Januar das neue Stück „Wiebke gifft nich op“ aufführen. Die Proben sind bereits im Gange. Die Akteure: (v.l. sitzend) Anni Hülsmann, Christel Demmer, Conny Kortenjann sowie Margret Meier und (stehend v.l.) Liesel Hoffschulte, Irmgard Pelster und Hedwig Göttker. Foto: Niemann

Die Theatergruppe der Frauengemeinschaft ( kfd ) Westbevern studiert derzeit zwei Mal wöchentlich das neue plattdeutsche Stück „Wiebke gifft nich op“ ein. Die Premiere findet beim Adventskaffee der kfd Westbevern am Samstag, 8. Dezember, statt.

Es handelt sich um eine Komödie in zwei Akten von Fred Redmann. Das Stück sorgt rund 60 Minuten lang für viele Verwicklungen und Wirrungen mit derben Worten und sanften Tönen. Viel Heiterkeit und Spannung werden versprochen.

Bevor das eingespielte Theaterteam wieder der Pflege der plattdeutschen Sprache und des Brauchtums nachkommt, müssen die sieben Akteurinnen noch intensiv proben. „Wir werden alles geben“, verspricht Christel Demmer, die seit 1986 der Theatergruppe der kfd angehört und damit die Dienstälteste im Team ist. „Heiterkeit ist garantiert. Wir müssen bei den Proben hier und da selbst lachen“, ergänzt Margret Meier. „Der Spaß am Theaterspielen steht ganz oben“, unterstreichen auch Hedwig Göttker, Conny Kortenjann , Anni Hülsmann, Liesel Hoffschulte und Irmgard Pelster. Sie sind eine eingeschworene Gemeinschaft, die es versteht, die plattdeutsche Sprache so rüberzubringen, dass sie von allen im Saal verstanden wird.

In Dezember bis Januar gibt es sechs Aufführungen des neuen Theaterstücks. Drei Vorstellungen sind auch wieder für die Allgemeinheit bestimmt. Auftreten wird die Gruppe neben der Adventsfeier der kfd Westbevern beim monatlichen Treffen der Seniorengemeinschaft Westbevern sowie im Altenheim St. Anna in Ostbevern.

Die Rollen sind verteilt: Christel Demmer verkörpert die Seniorchefin „Thea Schulte“, Conny Kortenjann spielt den Sohn Hans-Werner, Margret Meier die Magd „Wiebke“, Hedwig Göttker den Knecht „Jans“, Liesel Hoffschulte die Gutsbesitzerin „Bertha Mühlmann“ und Anni Hülsmann die Tochter „Kerstin“. Irmgard Pelster unterstützt als Souffleuse.

Geprobt wird dienstags und donnerstags im Pfarrheim. Die Generalproben vor dem ersten Auftritt im Dezember und vor den fünf Vorstellungen im Januar kommen noch hinzu. Die Kostüme entwerfen und fertigen die Westbevernerinnen selbst an. Die Bühne muss mit Sofa, Tisch, Schrank, Stühlen und weitere Utensilien ausgestattet werden. In erster Linie kommen die Gegenstände von zu Hause. „Wir müssen dabei sehr kreativ sein“, berichtete Conny Kortenjann.

Welchen Ausgang die Geschehnisse auf der Bühne nehmen werden, das lassen sich die Mitglieder der kfd-Theatergruppe nicht entlocken. „Bleibt geheim, die Spannung muss hochgehalten werden“, heißt es dazu nur.

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