Hungertuch im Museum Religio in Telgte
„Aus Telgte nicht wegzudenken“

Telgte -

Die Besucher des Museums Religio würden mit großer Mehrheit das Telgter Hungertuch retten wollen, wenn morgen die Welt unterginge.

Dienstag, 18.12.2018, 19:00 Uhr
Das bekannte Telgter Hungertuch ist das erhaltenswerteste Kulturgut des Museums, das haben die Besucher entschieden.
Das bekannte Telgter Hungertuch ist das erhaltenswerteste Kulturgut des Museums, das haben die Besucher entschieden. Foto: Kreis Warendorf

„Beeindruckend, imposant, historisch, aus Telgte nicht wegzudenken“: Die Besucher des Museums Religio würden mit großer Mehrheit das Telgter Hungertuch retten wollen, wenn morgen die Welt unterginge – und sparten bei ihrer Begründung dafür nicht mit Superlativen.

Fast 150 Besucher haben sich im Museum an der Abstimmung des Kooperationsprojekts „Apokalypse Münsterland“ beteiligt. Das Ergebnis fiel eindeutig aus, denn das Telgter Hungertuch ist für die Besucher das bedeutendste und am erhaltenswerteste Kulturgut des Hauses. „Es ist ein einmaliges Zeugnis religiöser Kunst in Deutschland. Das Museum ist sehr stolz darauf, dass es gelungen ist, das Hungertuch fast 400 Jahre lang so gut zu erhalten“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ab Januar wird das Telgter Hungertuch nun von Studenten der Fachhochschule Münster, Fachbereich Architektur (Münster School of Architecture), digitalisiert und virtuell in Szene gesetzt. Im Sommer 2019 tourt es dann in digitaler Form gemeinsam mit 27 ausgewählten Kulturgütern anderer Museen in einem Container durch die Region.

Ziel des Projekts „Apokalypse Münsterland“ unter der Leitung des „Münsterland e.V.“ ist es, dass die Besucher neue Formen der Interaktionen in und mit Museen ausprobieren können und so ihr Interesse an heimischer Kultur gefördert wird. Die Museen selbst können durch das Projekt neue, digitale Methoden der Wissensvermittlung und der Einbindung der Besucher testen und durch die münsterlandweite Kooperation ihre Sichtbarkeit erhöhen.

Das Projekt „Apokalypse Münsterland“ wird gefördert und unterstützt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (Landesförderprogramm Regionale Kulturpolitik) und die Commerzbank-Stiftung.

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