Beschwingte Töne in Telgte
Vielstimmig und kraftvoll ins Neue Jahr

Telgte -

Einen besonderen musikalischen Jahresauftakt bescherten der Propsteichor St. Clemens sowie das Kourion-Orchester und Sopranisten am Neujahrstag rund 500 Zuhörern in der Clemenskirche. Beschwingte Töne aus der Feder von Wolfgang Amadeus Mozart waren dabei zu hören.

Mittwoch, 02.01.2019, 16:20 Uhr
Zu einem besonderen Konzert hatte der Propsteichor in die Clemenskirche eingeladen, und rund 500 Besucherinnen und Besucher erlebten dort einen besonderen musikalischen Jahresauftakt. Dazu trugen unter anderem die Solisten (kl. Bild) bei.
Zu einem besonderen Konzert hatte der Propsteichor in die Clemenskirche eingeladen, und rund 500 Besucherinnen und Besucher erlebten dort einen besonderen musikalischen Jahresauftakt. Dazu trugen unter anderem die Solisten (kl. Bild) bei. Foto: Pohlkamp

„Mozärtlich beschwingt“ – verbunden mit einem musikalischen Leckerbissen – starteten im Rahmen des Neujahrskonzertes des Propsteichores in der Clemenskirche etwa 500 Telgter und auswärtige Besucher ins neue Jahr: Mit zwei der bekanntesten Werke des Salzburger Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart – den „Vesperae solennes de Confessore“ und der Krönungsmesse in C-Dur – sorgten die Beteiligten für stimmungsvolle Unterhaltung.

Für die Schönheit der Klänge dieser beiden Werke sorgten auch die vier Solisten Anna-Sophie Brosig (Sopran), Britta Korte (Alt), Stephan Hinssen (Tenor) und Andreas Post (Bass). Zusammen mit dem Propsteichor und dem Kourion-Orchester Münster unter der Leitung von Propsteikantor Michael Schmitt füllten sie das Gotteshaus mit besonderen Klängen.

Das Neujahrskonzert eröffnete Propst Dr. Michael Langenfeld, Präses des Chores, mit einem kurzen Grußwort. Er fragte die Anwesenden: „Wer möchte nicht zärtlich beschwingt ins neue Jahr starten?“ Die Antwort gaben anschließend direkt die Beteiligten: Der etwa 50-köpfige vierstimmige Propsteichor legte sich im Zusammenspiel mit dem Kourion-Orchester Münster und den vier Solisten musikalisch richtig ins Zeug.

Zu Beginn erklang die „Vesperae solennes de Confessore“ von Wolfgang Amadeus Mozart, ein herausragendes Kirchenmusikwerk der europäischen Musikgeschichte. Der fünfte Satz, das „Laudate Dominum“ für Sopran, gilt als eines der bekanntesten Stücke der Kirchenvokalmusik.

Königlicher Glanz strahlte regelrecht aus, als der Chor, das Orchester und die Solisten dem berühmten Werk einen bewegenden Ausdruck gaben: Die Messe in C-Dur – nach Mozarts Tod weithin als Krönungsmesse bekannt – war der festliche Höhepunkt des Neujahrskonzertes. Sie zählt mit ihrem zugleich festlichen und volkstümlichen Charakter zu den bekanntesten und am meisten aufgeführten Werken.

Mozart soll die Krönungsmesse für den Ostergottesdienst des Jahres 1779 im Salzburger Dom komponiert haben. Das Werk gehörte lange Zeit für Messfeiern bei Kaiser- und Königskrönungen sowie bei Dankgottesdiensten zum bevorzugten Musikgut seiner Zeit und darüber hinaus.

Mit einem lang anhaltenden Applaus zum Schluss bedankte sich das Publikum bei den Interpreten für das gelungene Neujahrskonzert. Der Propsteichor St. Clemens – in Verbindung mit dem Kourion-Orchester aus Münster unter der Leitung von Propsteikantor Michael Schmitt und den vier Solisten – hatte zum Jahresauftakt ein niveauvolles Musikerlebnis geschafft.

Das unterstrich Ekkehard Strels, Vorsitzender des Chores, auch beim anschließenden Sektempfang im Pfarrzentrum St. Clemens. Zufrieden ließen die Musiker dort die Veranstaltung intern ausklingen. Alles in allem ein sehr gelungener Auftakt.

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