Telgter Krippenausstellung im Religio
Drei gute Freunde und eine gemeinsame Krippe

Telgte -

Noah Schwaack, Dominik Kahnt und Frederik Peters sind erstmals mit einer eigenen Arbeit bei der Krippenausstellung im Religio vertreten.

Dienstag, 08.01.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 10.01.2019, 14:26 Uhr
Dominik Kahnt, Frederik Peters und Noah Schwaack (v.l.) zeigen stolz ihre Krippe, für die sie in den Sommerferien eine Menge Zeit in die Planung und Umsetzung investiert haben.
Dominik Kahnt, Frederik Peters und Noah Schwaack (v.l.) zeigen stolz ihre Krippe, für die sie in den Sommerferien eine Menge Zeit in die Planung und Umsetzung investiert haben. Foto: Pohlkamp

„Der Weg zu Jesus“ lautet der Titel einer Krippe, die von drei neun- und zehnjährigen Schülern angefertigt wurde. Noah Schwaack , Dominik Kahnt und Frederik Peters feiern Premiere: Sie sind erstmals bei einer Krippenausstellung vertreten.

Auf die Idee kamen sie, als sie die letzte Krippenausstellung mit ihrer Schulklasse besuchten und dabei das Werk eines Klassenkameraden sahen. Sie besorgten sich das Motto der Ausstellung, um einen Leitgedanken für ihr Tun zu haben, und planten anschließend gemeinsam ihre erste Krippe.

Die Freude am Gestalten motivierte zum Festhalten am Projekt, betonen die drei Telgter: Die Hälfte der Sommerferien investierten sie nach eigenen Angaben für die Planung, Beschaffung von Materialien und für die Umsetzung.

Zu ihrem Projekt: Das Leitthema „Zur Krippe her kommet“ setzten sie so um. Häuser aus bemalter Pappe, Figuren aus Korken, der Einsatz von Streichhölzern und Strohsternen bestimmen das Bild des fertigen Werkes. Auf der fast ein Quadratmeter großen Grundfläche verläuft eine Straße mit zwei Stadttoren. An drei Stationen, die den Namen „Jesus“ tragen, pendelt ein Stadtbus, bietet Möglichkeiten zum Ein- und Anstieg und zeigt den Weg zu Jesus.

Die Figuren sind aus Korken. Für die Köpfe benötigten die drei Schüler kleine runde Kugeln, denen jeweils Augen aufgeklebt wurden. Hinter der Krippe leuchtet eine hohe Sternschnuppe, blau gehalten: „Das ist unser Himmel,“ sagen sie.

Moos wurde ebenso verarbeitet wie Eicheln, die sie extra für ihre Krippe auf dem Emshof gesammelt hatten. Gab´s auch mal Streit? „Ja und nein. Wenn wir uns nicht einig waren, haben wir Kompromisse gefunden und abgestimmt“, schauen sie sich strahlend an. Die Freundschaft hat unter den unterschiedlichen künstlerischen Ansichten scheinbar nicht gelitten.

Spannend wurde es dann, als die Krippe fertig war und diese im Museum einen Platz fand. „Etwas aufgeregt waren wir schon“, geben sie zu. Doch jetzt, wo alles fertig ist und gezeigt wird, sind sie stolz auf ihr Werk. Als sie einmal bei einem Fotoshooting in der Ausstellung persönlich anwesend waren, sprachen drei Damen sie an, die wissen wollten, ob das ihre Krippe sei? Sie stellten ihr Werk vor und erhielten Lob und Zuspruch. „Wir haben jetzt schon Pläne für die kommende Krippenausstellung“, verraten sie. „Auf jeden Fall sind wir drei wieder dabei, und wenn wir das Thema kennen, geht es wieder los“, freut sich das Trio bereits jetzt.

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