Freundeskreis in der Telgter Krippenausstellung
Fasziniert von der Kreativität

Telgte -

Rund 30 Mitglieder des Freundeskreises Museum Religio und weitere Gäste nahmen an einer Führung durch die aktuelle Krippenausstellung teil.

Mittwoch, 23.01.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 23.01.2019, 14:22 Uhr
Der Freundeskreis Museum Religio hatte wieder zu einer Führung durch die Krippenausstellung eingeladen.
Der Freundeskreis Museum Religio hatte wieder zu einer Führung durch die Krippenausstellung eingeladen.

Museumsleiterin Dr. Anja Schöne führte rund 30 Mitglieder des Freundeskreises Museum Religio und weitere Gäste durch die aktuelle Krippenausstellung. Der Freundeskreis lädt jährlich zu dieser Sonderführung ein.

Im Anschluss an die Begrüßung des Vorsitzenden Professor Dr. Rüdiger Robert startete die facettenreiche und informative Führung. Sie verdeutliche einmal mehr das umfassende Spektrum der Krippenschaffenden sowie ihre Motivation und inhaltlichen Ansätze. 124 Krippen von 100 Künstlern sind zu sehen. „Es gibt einen westfälischen Schwerpunkt, aber es sind auch Künstler aus Kiel, Würzburg, Oberammergau und dem Schwarzwald dabei“, erklärte Anja Schöne.

Das Spektrum der kreativen und lebendigen Krippendarstellungen im Zusammenhang mit einer Altersstruktur von drei bis 90 Jahren faszinierte alle während der Führung: von der Recyclingkrippe über modellierte und geschnitzte traditionelle Krippen, Installationen bis hin zu filigranen Papierarbeiten und modernen Interpretationen des biblischen Geschehens ist vieles zu sehen.

Die Museumsleiterin zeigte der Gruppe auch die Besonderheiten der Schau. Erstmalig wurde einem Künstler anlässlich seines 70. Geburtstages besondere Aufmerksamkeit gewidmet – und zwar dem polnischen Volkskünstler Roman Śledź. Das Museum Religio, das eine umfangreiche Sammlung mit Werken des Bildhauers besitzt, zeigt seine Weihnachtsdarstellungen in einem gesonderten Raum. Dann sind mehrere Künstler der Bildhauerinnung Baden-Württemberg vertreten – der einzigen Bildhauerinnung, die es in Deutschland noch gibt.

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