St. Marien lädt zum Neujahrsempfang
Viele sind der Einladung gefolgt

Telgte -

Der Neujahrsempfang der Kirchengemeinde St. Marien lockte über 250 Gäste ins Pfarrzentrum in Telgte

Montag, 28.01.2019, 13:34 Uhr
Über 250 Gemeindemitglieder – so viel wie lange nicht mehr – folgten dem Aufruf des Propstes Dr. Michael Langenfeld zum Neujahrsempfang der Kirchengemeinde St. Marien ins Pfarrzentrum.
Über 250 Gemeindemitglieder – so viel wie lange nicht mehr – folgten dem Aufruf des Propstes Dr. Michael Langenfeld zum Neujahrsempfang der Kirchengemeinde St. Marien ins Pfarrzentrum. Foto: Bernd Pohlkmap

Die Verabschiedung des lokalen Pastoralplanes und die Erarbeitung eines institutionellen Schutzkonzeptes zur Missbrauchsprävention kündigte Propst Dr. Michael Langenfeld anlässlich des Neujahrsempfangs der Kirchengemeinde St. Marien für dieses Jahr an. Über 250 Gemeindemitglieder – so viel wie lange nicht mehr – folgten am gestrigen Sonntag nach der Familienmesse der Einladung des Propstes zu dieser Gemeindefeier ins Pfarrzentrum.

Dieter Köcher , Vorsitzender des Pfarreirates, stellte in seinem Grußwort das Leitmotto des Gottesdienstes „Wir bemühen uns um ein offenes und lebendiges Miteinander, jede und jeder ist uns gleich wichtig und willkommen“ an den Beginn seiner Rede. Daran knüpfte er den Leitspruch für das vergangene Jahr: „Wir wollen in Gemeinschaften vor Ort den Glauben in einer lebendigen Weise miteinander entdecken und leben“, und verband diesen Satz mit seinem Rückblick auf die vielfältigen Aktivitäten, die beim Leinwand-Jahresrückblick die vielen Impressionen und Veranstaltungen wider spiegelten und dabei erhielten die Gäste einen kurzweiligen sehr bewegenden Einblick in ihr vielfältiges Gemeindeleben.

Der Vorsitzende des Pfarreirates dankte allen Gemeindemitgliedern, die sich im letzten Jahr in irgendeiner Art und Weise an der Arbeit innerhalb der Kirchengemeinde beteiligt hatten.

Die Kirchengemeinde St. Marien, so Dieter Köcher weiter, habe im Rahmen des Deutschen Katholikentages die einmalige Chance genutzt und wichtige Impulse für ein friedliches Miteinander gesetzt. Dabei nannte der Vorsitzende des Pfarreirates die Teilnahme an der Fußwallfahrt von Münster nach Telgte und die Pfarrwallfahrt von Telgte zum Kloster Vinnenberg. Als erfreut bezeichnete Dieter Köcher die vielseitige Nutzung des Pfarrheimes St. Johannes: „ Ich freue mich, dass dieses Pfarrheim so gut von den Vereinen und Gruppierungen angenommen wird.“ Dieter Köcher erinnerte auch an die Verleihung des Staatspreises NRW für den gelungenen Umbau, an die Neugestaltung der Wallfahrtskapelle und an das Weihejubiläum der Kirche Ss. Cornelius und St.Cyprianus in Westbevern und an viele weitere Projekte.

Die Missbrauchsfälle in der Katholischen Kirche bezeichnete Dieter Köcher als belastend: „Diese haben ein Gefühl der Bedrücktheit und des Entsetzens bei uns allen hinterlassen.“ Die Aufklärung dieser entsetzlichen Taten und Sachverhalte seien ein wichtiges Zeichen, um den Opfern deutlich zu machen: „Ihr seid nicht alleine“, so Dieter Köcher.

Auf die Wallfahrtskapelle ging auch Propst Dr. Michael Langenfeld in seiner Rede ein. Das Gnadenbild der schmerzhaften Muttergottes werde sehr vermisst. Der Propst versicherte, dass spätestens am Palmsonntag - also mit Beginn der Karwoche - die Muttergottes wieder zu Hause in der Wallfahrtskapelle sein werde. Der Propst stellte in seiner Rede personelle und bauliche Veränderungen sowie pastorale Projekte für das neue Jahr vor. Die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Birgit Strohbücker, richtete ebenfalls ein Grußwort an die Teilnehmer des Neujahrsempfangs. Für die musikalische Untermalung der Feier sorgte der Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Chorleiter Michael Schmitt. Der Neujahrsempfang endete bei erfrischenden Getränken und einem köstlichen Imbiss mit anregenden und lockeren Gesprächen und Begegnungen.

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