Westbeverner Krink
Der Nässe getrotzt

Westbevern -

Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse nahmen 41 Personen an der Winterwanderung des Westbeverner Krinks teil.

Montag, 28.01.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 28.01.2019, 15:04 Uhr
Wandern ist in. Da kann die Wanderfreude selbst das schlechteste Wetter nicht von einer Tour abhalten.
Wandern ist in. Da kann die Wanderfreude selbst das schlechteste Wetter nicht von einer Tour abhalten. Foto: Niemann

„Wenn die Winterwanderung des Westbeverner Krink ansteht, dann geht es von Davensberg ins Beverdorf. Das Mitwandern ist für mich bereits zu einer selbst auferlegten Pflicht geworden“, erklärte Heinz Neuhaus . „Das Wetter spielt dabei keine Rolle.“ Neuhaus und weiterte 40 Wanderfreunde trotzten am Samstagnachmittag der Nässe und nahmen an der 31. Veranstaltung dieser Art teil. Auch Hans und Anne Unland aus Ostbevern waren bereits zum dritten Mal dabei.

Krink-Wanderwart Bernhard Tippkötter hieß die Teilnehmer in Vertretung der Vorsitzenden Friederike von Hagen-Baaken willkommen und freute darüber, dass trotz des miesen Wetters noch so viele gekommen waren, um die Natur und ihre Sehenswürdigkeiten zu genießen. Zufriedenheit herrschte auch bei Josef Sickmann , der die Tour mit einer Streckenlänge von 8,5 Kilometern ausgearbeitet hatte.

„Auf geht’s“ hieß es pünktlich um 13.30 Uhr. Vom Dorfspeicher aus ging es ein Stück die Grevener Straße entlang, ehe die Teilnehmer in den Lütken Esch einbogen und Kurs auf Haus Langen nahmen. An der Emsbrücke angekommen, hielt Josef Sickmann einen kurzen Vortrag über deren erste Erwähnung im Jahre 1298 (Furt). Er erwähnte, dass diese 1841 neu erbaut wurde und fünf Bauern diesseits der Brücke 55 Hektar Land bewirtschaften. Der weitere Weg führte zum Wasserwerk, wo der Krink Berliner Ballen, Kaffee und Getränke als Stärkung und Erfrischung für die Wanderer anbot.

Jörg Viefhues, Fachbereichsleiter Gas-, Wasser- und Wärmenetze der Stadtwerke Ostmünsterland, berichtete viele Details über das Wasserwerk, die die Teilnehmer mit großem Interesse verfolgten.

Anschließend begaben sich die Wanderer auf den zweiten Tourabschnitt, der schließlich durch die Klatenberge und Mersch wieder zum Ausgangspunkt am Speicher führte.

Josef Sickmann erhielt viel Lob für die Organisation. „Wir sind beim nächsten Mal wieder dabei, dann hoffentlich mit Sonnenstrahlen im Rücken“, sagten viele.

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