Neue Flutlichtanlage am Telgter Sportplatz
Punktgenau und hell wie der Tag

Telgte -

Die neue Flutlichtanlage am Kunstrasenplatz im Takko-Stadion hat sich bewährt. Punktgenau wird der Platz taghell ausgeleuchtet, ohne das Licht auf benachbarte Flächen fällt. Die Strom- und CO²-Ersparnis gegenüber der alten Anlage liegt bei 80 Prozent.

Mittwoch, 30.01.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 01.02.2019, 10:38 Uhr
Marco Imberge, Olaf Schimmelpfennig von der Firma TecTraS, Johannes Wethkamp von der Firma Karthaus+Engberding, SG-Fußballabteilungsleiter Jochen Enste, SG-Vorsitzender Ulrich Winckler und Ihno Gerdes sind von der Anlage begeistert.
Marco Imberge, Olaf Schimmelpfennig von der Firma TecTraS, Johannes Wethkamp von der Firma Karthaus+Engberding, SG-Fußballabteilungsleiter Jochen Enste, SG-Vorsitzender Ulrich Winckler und Ihno Gerdes sind von der Anlage begeistert. Foto: Flockert/Stadt Telgte

Ulrich Winckler ist begeistert. „Für den Verein ist das eine wunderbare Entwicklung“, sagt der erste Vorsitzende der SG Telgte bei einem Ortstermin über die ersten Erfahrungen mit der neuen Flutlichtanlage am Kunstrasenplatz im Takko-Stadion. Die neueste LED-Technik zu installieren, hat sich gelohnt, sind sich die Vertreter von Sportgemeinschaft, Stadt und beteiligten Firmen einig.

Der Clou an dieser neuen 200-Lux-Anlage ist, dass das Licht wirklich nur den Platz ausleuchtet. Punktgenau sind die Lampen ausgerichtet. „Es gibt keine Lichtverschmutzung mehr“, sagt Marco Imberge von der Stadtverwaltung. Das heißt, es fällt kein Licht mehr auf die Flächen außerhalb des Feldes. „Die Sportler finden den Ball gar nicht mehr, wenn er außerhalb des Platzes liegt“, fügt Ihno Gerdes vom Bauamt mit einem Augenzwinkern hinzu.

Auch die Umwelt wird durch die neue Beleuchtung geschont. „Wir haben eine Strom- und CO-Ersparnis von 80 Prozent“, freut sich Imberge, der in der Verwaltung auch für Umwelt- und Klimaschutzfragen zuständig ist. Olaf Schimmelpfennig von der Firma TecTraS, die die Flutlichtanlage konzipiert hat, berichtete zudem, dass von den Leuchten keine UV- und Infrarotstrahlung ausgehe und diese nicht mehr heiß würden, so dass Insekten daran nicht mehr verbrennen.

Freuen dürfen sich auch die Nachbarn, denn ihre Gärten werden bei abendlichen Trainingseinheiten oder Spielen nicht mehr mitbeleuchtet. Die Ausleuchtung ist auch so, dass eine künftige Bebauung im Bereich des derzeitigen Platzes drei nicht beeinflusst wird.

Im Kreis Warendorf sucht eine solche Flutlichtanlage ihresgleichen. Aber nicht nur dort. Vertreter der Stadt Münster haben sich bereits vor Ort ein Bild von der Neuerung gemacht.

Gekostet hat die Anlage rund 90 000 Euro. Aufgrund der hohen CO-Ersparnis kam die Stadt in den Genuss einer 30-Prozent-Förderung durch das Bundesumweltministerium.

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