Versammlung der Freiwilligen Feuerwehr Telgte
Deutlich gestiegene Einsatzzahlen

Telgte -

Die Einsatzzahlen der Freiwilligen Feuerwehr Telgte sind noch einmal gestiegen.

Montag, 04.02.2019, 23:00 Uhr aktualisiert: 05.02.2019, 07:46 Uhr
Stadtbrandmeister Alfons Huesmann
Stadtbrandmeister Alfons Huesmann Foto: Große Hüttmann

Die Einsatzzahlen bei der Feuerwehr sind im vergangenen Jahr noch einmal deutlich gestiegen und liegen über dem langjährigen Durchschnitt. Das sagte Stadtbrandmeister Alfons Huesmann am Montagabend anlässlich der Generalversammlung der Wehr im Gerätehaus.

Vor allem zwei Gründe sind dafür unter anderem ausschlaggebend: Sowohl die Zahl der Fehl­alarmierungen, etwa durch automatische Brandmeldeanlagen, als auch die Zahl der Einsätze mit dem Stichwort „Menschen in Not“ haben deutlich zugenommen. Letzteres betrifft beispielsweise Alarme, bei denen die Feuerwehr den Rettungsdienst, etwa beim Öffnen von Wohnungen in Not geratener Menschen, unterstützt.

Noch wesentlich höher wären die Zahlen übrigens gewesen, wenn sämtliche Einsätze nach dem Sturm „Friederike“ zu Jahresbeginn 2018 in die Statistik mit eingeflossen wären. Seit längerer Zeit werden solche Ereignisse aber als ein Einsatz gewertet. Bei „Friederike“ war die Feuerwehr mehr als 70 Mal gefordert. Ein Großbrand, 25 weitere Feuer sowie 46 Verkehrsunfälle tauchen ebenfalls in der Statistik auf.

Feuerwehrmann oder -frau sein, das hat für Wehrführer Alfons Huesmann viel mit ständiger Fort- und Weiterbildung sowie auch Fitness zu tun. Damit die Einsatzkräfte fit sind, findet seit Oktober vergangenen Jahres einmal wöchentlich Dienstsport statt. Dabei werden die Ehrenamtlichen von Fachkräften eines örtlichen Fitnessstudios trainiert.

Kräftig investiert wurde 2018 auch in die Ausrüstung der Feuerwehr. Für 45 000 Euro wurde neue Schutz- und Dienstkleidung gekauft. Weitere 18 000 Euro wurden in neue Helme gesteckt. Ein Feuerwehrboot und ein Kommandowagen schlugen zusammen mit noch einmal 33 000 Euro zu Buche.

Vergeben ist nach Angaben von Alfons Huesmann bereits der Auftrag für ein neues Löschfahrzeug. Dieses kostet rund 400 000 Euro und soll nach seiner Auslieferung im kommenden Jahr dem Löschzug Westbevern zur Verfügung stehen.

In seinem Bericht erinnert Alfons Huesmann auch an die Schließung der Löschgruppe Raestrup. Diese war, wegen zu geringer Aktivenzahl, zum 1. November 2018 aufgegeben worden. Rund 110 Jahre Feuerwehrgeschichte in Raestrup seien damit beendet worden.

Als sehr aktiv bezeichnete der Stadtbrandmeister die Jugendfeuerwehrgruppe. 53 Dienste seien im vergangenen Jahr durchgeführt worden. In der Abteilung wird der Nachwuchs von morgen langsam aber sicher an die Aufgaben eines Feuerwehrmannes oder einer -frau herangeführt.

 

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