Lebensbaumhecke auf dem Telgter Friedhof
Opfer der extremen Trockenheit

Telgte -

Die große Hitze und der Wassermangel im Sommer 2018 haben den Lebensbaumhecken auf dem Telgter Friedhof schwer zugesetzt. Viele der Thujas sind abgestorben. Die Konsequenz ist, dass die gesamten Hecken ersetzt werden müssen. Vermutlich werden Hainbuchen gepflanzt.

Mittwoch, 13.02.2019, 20:00 Uhr
Große Teile der Lebensbaumhecke auf dem Erweiterungsteil des Friedhofs haben die extreme Hitze des Sommers 2018 nicht überstanden. Eine Neupflanzung ist unumgänglich.
Große Teile der Lebensbaumhecke auf dem Erweiterungsteil des Friedhofs haben die extreme Hitze des Sommers 2018 nicht überstanden. Eine Neupflanzung ist unumgänglich. Foto: Flockert

Ein trauriges Bild bietet sich seit einiger Zeit auf dem Erweiterungsteil im Osten des Telgter Friedhofes. Ein großer Teil der Pflanzen der fast 2,5 Meter hohen und 110 Meter langen Lebensbaum-Hecken tragen die ungesunden Farben gelb und braun. Das heißt, sie sind abgestorben. „Wir haben dort einen massiven Schaden zu beklagen. Das ist unbestritten“, sagt Ihno Gerdes vom Fachbereich Planen, Bauen und Umwelt. Ursache sei die extreme Trockenheit des vergangenen Sommers. „Thujahecken sind wohl anfälliger als Hainbuchen oder Eiben“, so Gerdes. Bei Trockenheit hätten Thujas große Schwierigkeiten.

Bei dem 3,5 Hektar großen Friedhof, der einst ein kirchlicher war und der sich seit rund 30 Jahren in städtischer Obhut befindet, handelt es sich um einen sogenannten „Heckenfriedhof“ mit Hecken unterschiedlicher Art und Höhe. Bislang prägten lange Lebensbaumreihen auf dem vor 18 Jahren hinzugekommenen Erweiterungsteil das Bild. Nun müssen wohl alle Bäume herausgerissen werden, soll ein gestalterisch ordentliches Gesamtbild entstehen. „Wir neigen dazu, dort eine Hainbuchenhecke anzulegen“, erläutert Gerdes. Am Rand werde die gesamte Friedhofsfläche bereits durch eine solche Hecke eingefriedet.

„Wir wollen sie aber nicht noch einmal so hoch wachsen lassen“, so Gerdes weiter. „Dort könnten Angst-Räume entstehen. Gerade dann, wenn es dunkel wird.“ Auch breitere Durchgänge seien denkbar.

Die Neugestaltung ist im nahenden Frühjahr geplant. Haushaltsmittel in Höhe von 30 000 Euro sind bereits in den Etat 2019 eingestellt worden, was möglicherweise viel klinge – aber gar nicht sei in Anbetracht der vielen Meter und des großen Aufwandes, so Ihno Gerdes.

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