Unternehmensparcours für Siebtklässler der Telgter Sekundarschule
Praktische Einblicke

Telgte/Westbevern -

Vier Unternehmen nutzten an der Sekundarschule die Möglichkeit, Siebtklässlern nicht nur ihr Tun sowie mögliche Ausbildungsberufe an Stationen vorzustellen, sondern zugleich auch Werbung für ihre Branchen zu machen – vom Handwerk bis zum Online-Versender.

Donnerstag, 21.02.2019, 20:00 Uhr
Mit dem Akkuschrauber konnten die Schüler Rohrschellen an eine Wand schrauben oder sich am Schweiß-Simulator der Firma Münstermann versuchen.
Mit dem Akkuschrauber konnten die Schüler Rohrschellen an eine Wand schrauben oder sich am Schweiß-Simulator der Firma Münstermann versuchen. Foto: Große Hüttmann

Leslie hat Zweifel, als sie den Akkuschrauber in die Hand nimmt, um unter den Augen von Thomas Probst , Geschäftsführer des Handwerksbetriebes „Karthaus + Engberding“, eine Rohrschelle an die Wand zu schrauben. „Das habe ich noch nie gemacht“, sagt die Siebtklässlerin. Doch der Fachmann ermutigt sie, und siehe da, wenige Sekunden später ist das Werk vollendet. „Das war super“, befindet die Siebtklässlerin.

Unternehmensparcours an der Sekundarschule

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  • An verschiedenen Stationen hatten die Schüler die Möglichkeit, etwas von der Arbeitswelt in den Unternehmen und den Anforderungen dort kennenzulernen. Foto: Große Hüttmann
  • An verschiedenen Stationen hatten die Schüler die Möglichkeit, etwas von der Arbeitswelt in den Unternehmen und den Anforderungen dort kennenzulernen. Foto: Große Hüttmann
  • An verschiedenen Stationen hatten die Schüler die Möglichkeit, etwas von der Arbeitswelt in den Unternehmen und den Anforderungen dort kennenzulernen. Foto: Große Hüttmann
  • An verschiedenen Stationen hatten die Schüler die Möglichkeit, etwas von der Arbeitswelt in den Unternehmen und den Anforderungen dort kennenzulernen. Foto: Große Hüttmann
  • An verschiedenen Stationen hatten die Schüler die Möglichkeit, etwas von der Arbeitswelt in den Unternehmen und den Anforderungen dort kennenzulernen. Foto: Große Hüttmann
  • An verschiedenen Stationen hatten die Schüler die Möglichkeit, etwas von der Arbeitswelt in den Unternehmen und den Anforderungen dort kennenzulernen. Foto: Große Hüttmann
  • An verschiedenen Stationen hatten die Schüler die Möglichkeit, etwas von der Arbeitswelt in den Unternehmen und den Anforderungen dort kennenzulernen. Foto: Große Hüttmann
  • An verschiedenen Stationen hatten die Schüler die Möglichkeit, etwas von der Arbeitswelt in den Unternehmen und den Anforderungen dort kennenzulernen. Foto: Große Hüttmann
  • An verschiedenen Stationen hatten die Schüler die Möglichkeit, etwas von der Arbeitswelt in den Unternehmen und den Anforderungen dort kennenzulernen. Foto: Große Hüttmann
  • An verschiedenen Stationen hatten die Schüler die Möglichkeit, etwas von der Arbeitswelt in den Unternehmen und den Anforderungen dort kennenzulernen. Foto: Große Hüttmann
  • An verschiedenen Stationen hatten die Schüler die Möglichkeit, etwas von der Arbeitswelt in den Unternehmen und den Anforderungen dort kennenzulernen. Foto: Große Hüttmann
  • An verschiedenen Stationen hatten die Schüler die Möglichkeit, etwas von der Arbeitswelt in den Unternehmen und den Anforderungen dort kennenzulernen. Foto: Große Hüttmann
  • An verschiedenen Stationen hatten die Schüler die Möglichkeit, etwas von der Arbeitswelt in den Unternehmen und den Anforderungen dort kennenzulernen. Foto: Große Hüttmann
  • An verschiedenen Stationen hatten die Schüler die Möglichkeit, etwas von der Arbeitswelt in den Unternehmen und den Anforderungen dort kennenzulernen. Foto: Große Hüttmann

Eine andere Art der Verknüpfung von Schule und Wirtschaft konnten die Siebtklässler der Sekundarschule am Donnerstag erleben. Vier Unternehmen nutzten die Möglichkeit, nicht nur ihr Tun sowie mögliche Ausbildungsberufe an Stationen in den Klassenräumen vorzustellen, sondern zugleich auch Werbung für ihre Branchen zu machen – vom Handwerk bis zum Online-Versender.

Während bei „Karthaus + Engberding“ unter anderem geschraubt werden konnte, hatte das Metallbauunternehmen Münstermann in Zusammenarbeit mit dem Metallhandwerk NRW einen Schweißsimulator in den Klassenraum gebracht. Per Computertechnik konnten die Schüler dort Werkstücke verbinden und dabei Erfahrungen sammeln. Weitere Aktionen, dazu gehörte beispielsweise ein 3D-Drucker, rundeten das Angebot ab.

Ehemalige Schüler aus Telgte, die heute bei Hygi.de eine Ausbildung beispielsweise im kaufmännischen Bereich machen, erzählten den Siebtklässlern einen Raum weiter nicht nur, wie es im Unternehmen zugeht, sondern gaben den Schülern auch praktische Tipps. Zudem legte das Unternehmen bei den Präsentationen einen Schwerpunkt auf die IT-Technik, die für den Online-Versender wichtig ist.

Noch ein etwas anderes Konzept verfolgten Birgit Honsel-Ackermann und das Team von Westfalenfleiß. Sie wollten Interesse an einem sozialen Beruf wecken und hatten dabei unter anderem Mitarbeiter aus den Werkstätten mitgebracht. So entstanden erste Kontakte zwischen Schülern und Personen mit einem Handicap. Wer wollte, konnte zudem einen Rollstuhlfahrer-Parcours absolvieren oder sich als „Blinder“ von einer anderen Person führen lassen.

Nicht nur die Schüler waren am Ende begeistert, und der eine oder andere nahm bereits eine erste Idee für einen Praktikums- oder Arbeitsplatz mit nach Hause, sondern auch die Firmenvertreter zogen eine zufriedene Bilanz. „Das Ziel von uns allen war, dass wir die Schüler neugierig machen wollten“, sagte Magdalena Münstermann vom gleichnamigen Maschinenbaubetrieb. Gleichwohl, das betonte sie, könne so ein Unternehmensparcours lediglich der Anfang sein. Sie ermutigte zusammen mit den anderen Firmenvertretern Lehrer und Schüler gleichermaßen, etwa im Rahmen von Praktika oder Unternehmensbesuchen die reale Arbeitswelt zu erfahren. „Denn nur wer umfassend informiert ist, kann eine solide Berufswahlentscheidung treffen“, ergänzte Wirtschaftsförderer Andreas Bäumer, Mitorganisator der Veranstaltung.

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