Krinkhütte „Zur Fledermaus“ in Westbevern
1600 Besucher im Jahr 2018

Westbevern -

Die 1996 entstandene Krinkhütte „Zur Fledermaus“ zwischen Westbevern-Dorf und Vadrup erfreut sich großer Beliebtheit. Und das nicht nur bei Einheimischen.

Montag, 25.02.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 28.02.2019, 13:28 Uhr
Gut angenommen wird von den Wanderern und Radfahrern die Krinkhütte „Zur Fledermaus“.
Gut angenommen wird von den Wanderern und Radfahrern die Krinkhütte „Zur Fledermaus“. Foto: Niemann

Seit Januar 1996 gibt es zwischen Westbevern-Dorf und Vadrup eine idyllisch gelegene Schutzhütte, die allen Radlern und Fußgängern zur Verfügung steht, die die Landschaft um Haus Langen erkunden wollen. Der Name der Hütte „Zur Fledermaus“ ist durch einen einzigartigen Fund begründet, als sich eine 200 Jahre alte Buche von Spechten ausgehöhlt, beim Fällen als Winterquartier von rund 400 Fledermäusen entpuppte. Es war der größte Fund dieser Art in Westfalen.

Die Krinkhütte „Zur Fledermaus“ passt nicht nur in die Umgebung, sie ist auch Ort zum Entspannen. Rund 1600 Personen besuchten im zurückliegenden Jahr die Schutzhütte, die unmittelbar am Beverfluss und am Eingangsbereich zum Haus Langen liegt. Zu erreichen ist sie von der Landesstraße Westbevern zwischen Dorf und Vadrup. Zwischen 20 und 28 Gruppen nehmen die Krinkhütte über „Tourismus + Kultur“ Jahr für Jahr in Augenschein.

Mitglieder des Westbeverner Krinks – vornehmlich die Krinkrentner kümmern stets im Vorfeld der Wander- und Radfahrsaison um eine Frühjahrsrenovierung, bei der Bänke, Tische sowie der Innenbereich der achteckigen Schutzhütte mit einem Durchmesser von 4,85 Meter in der bis zu 25 Personen Platz finden, und das Außengelände auf Vordermann gebracht werden. Hüttenwart Günter Sundermann ist zur Hauptsaison täglich vor Ort, um nach dem Rechten zu sehen.

Als Bereicherung der Schutzhütte wird ein kleiner Fahrradparkplatz unmittelbar neben der Straße vor der Krinkhütte angelegt. An der anderen Seite sollen in Zukunft zwei Autos parken können. Erneuert werden die Bankgruppe und der Tisch, die sich unmittelbar vor dem ehemaligen Grill-Rondell befinden.

Die Krinkhütte wird von Wanderern, die sogar aus den Niederlanden bis ins Beverdorf kommen, natürlich aber auch vom und dabei insbesondere von den Krink­rentnern, die sie erbaut haben, anlässlich ihrer er monatlichen Treffen von April bis September und bei diversen anderen Veranstaltungen genutzt.

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