„Freunde der Städtepartnerschaft Telgte/Polanica“
Verein findet keinen neuen Vorstand

Telgte -

Vor einer ungewissen Zukunft steht der Verein „Freunde der Städtepartnerschaft Telgte/Polanica“. Bei der Mitgliederversammlung konnte kein neuer Vorstand gefunden werden.

Sonntag, 17.03.2019, 16:00 Uhr
Vor einer ungewissen Zukunft steht der Förderverein, hier mit dem ersten Vorsitzenden Dr. Wolfgang Nienaber (sitzend) und Bürgermeister Wolfgang Pieper (links daneben).
Vor einer ungewissen Zukunft steht der Förderverein, hier mit dem ersten Vorsitzenden Dr. Wolfgang Nienaber (sitzend) und Bürgermeister Wolfgang Pieper (links daneben). Foto: Pohlkamp

Der Förderverein „Freunde der Städtepartnerschaft Telgte/Polanica“ steht vor einer ungewissen Zukunft. Bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde trat der gesamte Vorstand zurück, um den Weg freizumachen für ein neues Leitungsteam. Doch dazu kam es nicht, weil niemand bereit war, Führungsaufgaben zu übernehmen. Die Versammelten waren ziemlich ratlos. Der Verein wäre ohne einen gewählten Vorstand nicht geschäftsfähig gewesen. Auf Initiative von Wahlleiter Klaus Beck wurde den Versammlungsteilnehmern vorgeschlagen, den alten Vorstand neu zu wählen, allerdings befristet bis zum 31. Mai 2019. In dieser Zeit muss der Vorstand eine Lösung für die Fortführung der Arbeit erarbeiten. Dazu erklärte sich der Vorstand unter Vorsitz von Dr. Wolfgang Nienaber bereit.

Die Mitglieder stimmten einstimmig für diesen Initiativantrag und wählten das siebenköpfige Gremium als Interimsvorstand. Zeitnah muss dieser nun eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, bei der ein neues Leitungsteam gewählt werden muss.

Dr. Wolfgang Nienaber, der seit dem Gründungsjahr des Vereins 2006 Vorsitzender ist, ließ in seiner Begrüßung die Bedeutung der persönlichen Beziehungen zwischen den deutschen und polnischen Bewohnern beider Städte Revue passieren. Ziel der Partnerschaft sei die Vertiefung der Freundschaft zwischen Telgte und Polancia (Bad Altheide): „Wir möchten den Kontakt der Bürger untereinander auf den Ebenen des gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens erweitern und damit auch einen Gedanken-, Meinungs- und Informationsaustausch fördern.“ Deshalb sei der Fortbestand des Fördervereins so wichtig.

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