Wohnmobiltreffen in Telgte
„Liebevolle Stadt zum Wohlfühlen“

Telgte -

„Euromotorhome“, Deutschland ältester Wohnmobilclub, machte fünf Tage lang in Telgte Station. Und die Teilnehmer fühlten sich nach eigenem Bekunden sehr wohl in der Emsstadt.

Sonntag, 24.03.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 28.03.2019, 15:14 Uhr
Begeistert waren die Wohnmobilfahrer, die ihr Quartier auf dem Parkplatz Planwiese aufgeschlagen hatten, von Telgte, Münster und vom Münsterland.
Begeistert waren die Wohnmobilfahrer, die ihr Quartier auf dem Parkplatz Planwiese aufgeschlagen hatten, von Telgte, Münster und vom Münsterland. Foto: Pohlkamp

Deutschland ältester Wohnmobilclub „Euromotorhome“, kurz EMHC, hatte für fünf Tage auf der Planwiese eine mobilen Wohnstadt errichtet. Mit 27 Wohnmobilen waren die Mitglieder aus allen Teilen Deutschlands nach Telgte gekommen. Etwa 60 Bewohner beherbergte diese kleine Wohnstadt an der Ems.

Anlass war das traditionelle „Kohl- und Pinkel-Treffen im Münsterland“, das von den Telgtern Elke und Werner Dittmann vorbereitet worden war. „Wir sind eine Familie,“ freut sich Club-Präsident Dieter Steinacker, der mit seinem Wohnmobil aus Hünfeld im Landkreis Fulda angereist war, als er seine Clubmitglieder inmitten der geparkten Wohnmobile vor einem kleinen Zelt zu dieser Traditionsveranstaltung begrüßte.

Werner Friedrich Wabble reiste aus Sachsenheim im Landkreis Ludwigsburg an und lernte Telgte in diesen Tagen intensiv zu Fuß und mit dem Rad kennen: „Es ist wunderschön hier. Mir gefallen besonders die Emslandschaft mit den Wasserfällen und die Altstadt mit den charismatischen Hausfassaden. Auch die Marienlinde hat mich beeindruckt, der Bahnhof und vieles mehr.“ Und noch eines fiel ihm auf: „In Telgte ist es sehr sauber.“

Das Ehepaar Maria und Gerhard H. Reisch aus Schwebheim bei Schweinfurt bezeichnete Telgte als eine „liebevolle Stadt zum Wohlfühlen“: „Das hat richtig Spaß gemacht. Wir kommen bestimmt wieder.“

Gerhard H. Reisch organisiert für den Club viele Treffen, so auch das nächste über Pfingsten mit gleichzeitiger Jahresversammlung in Mainz sowie Messeauftritte in Stuttgart und Düsseldorf. Beim Münster-Besuch sind ihm die vielen Radfahrer aufgefallen. „So gewaltig habe ich das noch in keiner Stadt erlebt.“

Auch alle anderen Wohnmobiltouristen erhielten ein sehr positives Bild von der Emsstadt. Fast alle waren zum ersten Male in der Wallfahrtsstadt und entdeckten dabei viele schöne Orte und Ansichten: so auch die schönen kleinen Geschäfte und Lokale rund um den Marktplatz. Vermisst haben sie einen Supermarkt in der Altstadt, die lägen zu weit außerhalb. Trotz des durchorganisierten Programms mit Stadtbesichtigung in Telgte und Münster sowie Fahrradtour rund um Telgte hatten viele Zeit, einen Spaziergang zu unternehmen. Am Samstagabend gab es dann bei „Osthues-Brandhove“ das traditionelle Essen „Kohl und Pinkel“: Grünkohl mit Bauchspeck, Mettenden, Kassler und Kartoffeln. Zu diesem Treffen war auch der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Greiwe geladen. Er erlebte auch, wie die Gastgeber und Organisatoren des Telgter Wohnmobiltreffens, die Eheleute Elke und Werner Dittmann, mit der Königswürde ausgestattet wurden.

Am Sonntag wurde das Telgter Treffen schwungvoll mit einer Fahrradtour fortgesetzt. Unterstützt vom sehr schönen Frühlingswetter und einer traumhaften Parklandschaft, zeigten sich die Besucher auch vom Umland begeistert. Wenn am heutigen Montag das „EMHC-Treffen in Telgte“ mit einem gemeinsamen Frühstück in der Gaststätte „Osthues-Brandhove“ offiziell endet, nehmen die Gäste viele positive Eindrücke mit in ihre Heimatorte.

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