Versammlung des Hegerings
„Zusammenarbeit ist gut“

Telgte -

Bürgermeister Wolfgang Pieper bezeichnete bei einer Versammlung des Hegerings Telgte-Westbevern die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Jägern als sehr gut.

Sonntag, 31.03.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 02.04.2019, 14:30 Uhr
Hegeringsleiter Reinhard Pröbsting ehrte zusammen mit Josef Roxel einige Mitglieder: (v.l.) Josef Roxel, Günter Kerkhoff (40 Jahre Mitglied), Frank Wilhelmer (bester Hundeführer), Wolfgang Kuhrmann (40 Jahre Mitglied), Werner Rüter (bester Schütze), Gregor Hülsmann und Reinhard Pröbsting. Während der Versammlung spielten die Jagdhornbläser auf.
Hegeringsleiter Reinhard Pröbsting ehrte zusammen mit Josef Roxel einige Mitglieder: (v.l.) Josef Roxel, Günter Kerkhoff (40 Jahre Mitglied), Frank Wilhelmer (bester Hundeführer), Wolfgang Kuhrmann (40 Jahre Mitglied), Werner Rüter (bester Schütze), Gregor Hülsmann und Reinhard Pröbsting. Während der Versammlung spielten die Jagdhornbläser auf. Foto: Pohlkamp

Der Hegering Telgte-Westbevern feierte im vergangenen Jahr seinen 90. Geburtstag und ließ unter anderem das im voll besetzten Saal der Gaststätte Osthues-Brandhove bei einer Versammlung Revue passieren. Der Vorstand hatte eine Menge zu berichten. Hegeringsleiter Reinhard Pröbsting begrüßte besonders Bürgermeister Wolfgang Pieper und mit Josef Roxel den stellvertretenden Vorsitzenden der Kreisjägerschaft.

Pieper lobte die sehr gute Zusammenarbeit und Kommunikation mit dem Hegering. Auf die Zusammenhänge beim Ausschreiben vom Bauland in Telgte und damit verbundenen Eingriffen in die Natur ging der Bürgermeister näher ein. Er erläuterte, wie dafür ein Flächenausgleich unter Berücksichtigung des Natur- und Artenschutzes geschaffen werde.

Reinhard Pröbsting wies auf den erfolgreichen Protest gegen das alte Jagdgesetz hin, das inzwischen geändert sei. Werner Rüter, Obmann für jagdliches Schießwesen, ist nicht nur kreisbester Schütze, auch sein Engagement wurde in seiner Bilanz deutlich, als er über Projekte sprach. Siegfried Hilge ist Obmann für das Hundewesen. Er informierte über die Bejagung von Fuchs und Dachs und stellte die verschiedenen Hundezüchter und deren Ergebnisse auf den verschiedenen Prüfungen vor. Robert Wallfahrt, Obmann für jagdliches Brauchtum, berichtete über verschiedene Veranstaltungen und appellierte an alle, das jagdliche Brauchtum zu pflegen. Das bedeute nicht nur, ein guter und verantwortungsvoller Schütze zu sein, sondern auch die Gedanken des Natur- und Tierschutzes zu berücksichtigen. Für das Image der Jäger sei jeder mitverantwortlich.

Markus Große Bockhorn, Obmann für Umwelt und Naturschutz, berichtete von der jüngsten Müllsammelaktion. Er bat alle Revierinhaber, die Fütterung der Rebhühner aktiv zu betreiben. Katrin Leugermann stellte das neue Kiebitz-Projekt vor. Anhand vieler Bilder aus verschiedenen Revieren wurde den Jägern deutlich gemacht, welche Aktivitäten mit dieser Maßnahme verbunden sind. Insbesondere das Markieren der Nester trage dazu bei, dass sich die Eier und die spätere Brut ungestört entwickeln könnten. Josef Roxel, stellvertretender Vorsitzender der Kreisjägerschaft, berichtete unter anderem davon, dass derzeit 48 Personen an der Jagdscheinausbildung teilnehmen.

Hegeringsleiter Pröbsting nahm Ehrungen vor. Für 40 Jahre Treue wurden Günter Kerkhoff, Wolfgang Kuhrmann und Erich Busch ausgezeichnet. Ferdinand Heßling ist seit 50 Jahren dabei und bei Theodor Farwick sind es bereits 60 Jahre. Den Pokal des besten Hundeführers erhielt Frank Wilhelmer. Als bester Schütze wurde Werner Rüter ausgezeichnet. Gregor Hülsmann war 22 Jahre im Vorstand als Beisitzer aktiv und wurde verabschiedet. Dirk Lütke-Dartmann ist neuer Besitzer. Alexander Wallfahrt verstärkt den Vorstand als Obmann für die Jungen Jäger.

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