Krinkhütte „Zur Fledermaus“ in Westbevern
„Ich bin entsetzt“

Westbevern -

Unbekannte haben an der Krinkhütte „Zur Fledermaus“ ihr Unwesen getrieben und das Umfeld verschmutzt. Die Krink-Vorsitzende Friederike von Hagen-Baaken ist empört.

Dienstag, 02.04.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 03.04.2019, 13:06 Uhr
Eine noch lodernde Feuerstelle vor der Krinkhütte, überall verteiltes Papier und ein voller Mülleimer mit Lebensmitteln sorgten für Entsetzen bei der Krink-Vorsitzenden Friederike von Hagen-Baaken.
Eine noch lodernde Feuerstelle vor der Krinkhütte, überall verteiltes Papier und ein voller Mülleimer mit Lebensmitteln sorgten für Entsetzen bei der Krink-Vorsitzenden Friederike von Hagen-Baaken. Foto: Niemann

Ein noch brennender kleiner Holzstoß vor der Krinkhütte, daneben eine Feuerschale mit verbrannter Kohle, auf der ganzen Fläche rund um der Krinkhütte verstreutes Papier, Lebensmittel, die aus dem vollen Mülleimer ragten, und schließlich Kohlereste, die im nahen Graben entsorgt waren.

Das alles traf Friederike von Hagen-Baaken, Vorsitzende des Westbeverner Krink, an, nachdem sie von Bürgern, die eine Wanderung unternommen hatten, über den Zustand informiert worden war. „Ich bin entsetzt über das, was ich hier sehe.“ Das Feuer hätte großen Schaden anrichten können, wenn es nicht rechtzeitig entdeckt worden wäre. Durch die Lebensmittel würden Ratten und Mäuse angelockt. „Das ist nicht nur eine Schande. Es ist gleichzeitig auch ein Tritt gegen das ehrenamtliche Engagement. Dass kann man so nicht stehen lassen. Man muss der Sache intensiv nachgehen.“

Friederike von Hagen-Baaken informierte die Stadt Telgte, wurde aber auch gleich vor Ort tätig, um das lodernde Feuer mit einigen Eimern Wasser zu löschen. Herbeigeeilt kam auch Hüttenwart Günter Sundermann , den es ebenfalls wütend machte, als er das Ausmaß des Falles sah. „Was sollen nur die Leute denken, wenn sie hier vorbeikommen und so ein Umfeld sehen?“ Er könne nicht verstehen, wie man den Platz so zurücklassen könne. Sundermann entdeckte auch eine Sitzbank, die gar nicht zum Inventar der Krinkhütte gehört, die die Verschmutzer wohl mitgebracht hatten, dann aber stehenließen.

Für Günter Sundermann begann ein intensiver Arbeitseinsatz, um alles wieder auf Vordermann zu bringen. Auch ein Mitarbeiter der Stadt machte sich ein Bild von der Lage.

Nach Auskunft eines Westbeverners, der regelmäßig mit seinem Hund im Bereich Haus Langen unterwegs ist, seien am Wochenende am Freitag, Samstag und wohl auch am Sonntag Jugendliche an der Krinkhütte, um dort zu grillen und zu feiern. Dass die ungebetenen Gäste die neu aufgestellte Bankgruppe in Ruhe ließen, ist für die Krink-Verantwortlichen das einzig Positive. Friederike von Hagen-Baaken bittet darum, das sich Bürger melden, die Beobachtungen gemacht haben.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6513742?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F191%2F
Nachrichten-Ticker