Musikschule in Westbevern zu Gast
Der erste Ton ist der schwierigste

Westbevern -

Musiklehrer der Telgter Musikschule waren an der Christopherus-Grundschule in Westbevern zu Gast. Die Schüler lauschten der Musik, durften aber auch Instrumente ausprobieren.

Mittwoch, 10.04.2019, 17:00 Uhr
Charlotte Ketel (Cello), Gregor Stewing (Gitarre) und Eduard Bobowk-Melka (Trompete) (kleines Bild, v.l.) spielten vor den Schülern der St.-Christophorus-Grundschule in Westbevern und erklärten ihnen die Instrumente näher. Zudem hatte Musikschulleiter Gregor Stewing ein Frage- und Antwortspiel vorbereitet, bei dem die Schülerinnen und Schüler begeistert mitmachten.
Charlotte Ketel (Cello), Gregor Stewing (Gitarre) und Eduard Bobowk-Melka (Trompete) (kleines Bild, v.l.) spielten vor den Schülern der Christophorus-Grundschule in Westbevern und erklärten ihnen die Instrumente näher. Zudem hatte Musikschulleiter Gregor Stewing ein Frage- und Antwortspiel vorbereitet, bei dem die Schülerinnen und Schüler begeistert mitmachten. Foto: Niemann

Welches Instrument wird gespielt, wenn ein König kommt? Antwort der Schüler: die Trompete. Welches Instrument wird oft am Lagerfeuer benutzt? Antwort: Gitarre. Dieses Frage- und Antwortspiel, mit dem die Musikstunde in anderer Form stattfand, führte zu einem lebhaften Austausch zwischen den Experten der Musikschule und den Grundschülern in Westbevern. Dass die Kinder zudem etliche der Instrumente einmal ausprobieren durften, war für sie ein Höhepunkt.

Gregor Stewing (Gitarre), Eduard Bobowk-Melka (Trompete) und Charlotte Ketel (Cello) waren aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Musikschule zur Grundschule nach Westbevern gekommen. Das Ganze war eine Schnupperstunde, die bei allen Beteiligten für viel gute Laune sorgte.

Man muss üben, üben und nochmals üben, das stellten die Jungen und Mädchen fest, als sie versuchten, den Instrumenten den einen oder anderen Ton zu entlocken. „Zwei bis vier Stunden Probe pro Tag“ seien für einen Profi notwendig, so die Musiklehrer auf die entsprechende Frage der Kinder. „Wenn der erste Ton passt, wird es einfacher“, erläuterten die Fachleute und lösten damit durchaus Staunen bei den Jungen und Mädchen aus. „Sich Zeit nehmen, geduldig sein und es immer wieder versuchen“, war der Ratschlag der Profis an die Schüler, die mit Applaus für die besondere Musikstunde nicht geizten.

Zunächst nahmen die Schüler der dritten und vierten Klassen in der Aula Platz und lauschten den Musikern. Anschließend kamen die der ersten und zweiten Klassen ebenfalls auf ihre Kosten. „Wir hatten uns fest vorgenommen, aus Anlass des Jubiläums der Musikschule auch zur Grundschule nach Westbevern zu kommen, um hier unsere Instrumente vorzustellen und den Schülern die Möglichkeit zu geben, selbst zu spielen“, sagte Musikschulleiter Gregor Stewing. Es habe auch den Profis großen Spaß gemacht, da die Kinder lebhaft mitgemacht hätten, freute er sich.

„Für uns alle ist das ein besonderer Tag. Die Kinder haben der etwas anderen Musikstunde schon im Vorfeld entgegengefiebert“, betonte Schulleiterin Silke Neier. Sie bedankte sich bei den drei Lehrern der Musikschule für diesen Höhepunkt und den gelungenen Einstieg in die Welt der Musik.

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