Aktion an den Telgter Grundschulen
Richtig Radfahren mit Profis üben

Telgte -

Das Radfahren von der Pike auf lernen die Kinder der Marienschule und der anderen Telgter Schulen in enger Zusammenarbeit mit der Polizei. Dabei geht es vor allem um das Thema Straßenverkehr und das richtige Verhalten.

Dienstag, 16.04.2019, 14:00 Uhr
Ihr Wahrnehmungs- und Reaktionsvermögen stellten die Grundschüler auf einem Geschicklichkeitsparcours auf dem Schulgelände der Marienschule unter Beweis.
Ihr Wahrnehmungs- und Reaktionsvermögen stellten die Grundschüler auf einem Geschicklichkeitsparcours auf dem Schulgelände der Marienschule unter Beweis. Foto: Pohlkamp

Die Telgter Grundschulen und die Kreispolizeibehörde gehen seit Jahren beim Thema Verkehrserziehung eine erfolgreiche Verbindung ein, wie das Beispiel der Marienschule zeigt: Denn für viele der rund 250 Schüler der Einrichtung stellt das Fahrrad das erste und wichtigste Verkehrsmittel dar.

Ein Grundverständnis für den Straßenverkehr ist nach Meinung der Verantwortlichen Voraussetzung für die ersten Fahrten und soll den Kindern mehr Sicherheit geben. „Schließlich muss jeder Schüler die Straßenverkehrsregeln kennen und wissen, wie man sich richtig verhält und wie jeder gekonnt und sicher mit dem Fahrrad umgeht“, nennt Richard Rauer , Polizeihauptkommissar und Verkehrssicherheitsberater bei der Kreispolizeibehörde, die Bedeutung der Verkehrserziehung, die in diesen Wochen an der Marienschule durchgeführt wird.

Das Programm ist vielfältig: Die Kinder übten fleißig Radfahren, lernen in Theorie und Praxis die entsprechenden Regeln und konnten ihre Geschicklichkeit auf einem Parcours auf dem Schulhof zeigen. Die Mädchen und Jungen kamen jeweils mit ihrem eigenen, verkehrssicheren Fahrrad und ihrem Fahrradhelm zur Schule. Sie übten das Bremsen, Gleichgewicht halten und durften auf dem Rundkurs ihre Mobilität schulen.

„Diese jährliche Verkehrserziehung der Grundschulen fördert die Sicherheit und stärkt das Selbstbewusstsein der Schüler“, unterstreicht Richard Rauer. Auch die Eltern werden aktiv mit einbezogen. Dieses Mal erfuhr die Kooperation zwischen Kreispolizei und Grundschule zusätzliche Schützenhilfe – von der Sekundarschule Telgte. „Für ihr Engagement sind wir der Sekundarschule sehr dankbar,“ lobte Lehrerin Susanne Schnuck die Mithilfe: Die Sekundarschule hatte das Projekt mit 16 Schülern des achten und neunten Jahrganges, die als Sporthelfer ausgebildet worden waren, unterstützt. Zusammen mit ihrem Fachlehrer Sönke Schweitzer begleiteten sie die Grundschüler bei ihren praktischen Übungen entlang eines aufgebauten Parcours.

Dabei mussten die Schüler mit Unterstützung ihrer Helfer Geschicklichkeit unter Beweis stellen. „Es ist toll, zu sehen, wie die Kinder immer sicherer auf dem Fahrrad bewegen, den Straßenverkehr ganz anders wahrnehmen und ihr Reaktionsvermögen verbessern“, zeigten sich die Lehrerinnen Susanne Schnuck und Elke Wegmann sehr zufrieden.

Die vierten Jahrgänge erhalten nach den Osterferien eine zusätzliche Radfahrausbildung durch die Kreispolizei. Dann werden sie mit Polizeibeamten das richtige Verhalten im Straßenverkehr insbesondere an Ampeln und an Zebrastreifen einüben.

Susanne Schnuck und Richard Rauer richteten an diesem Vormittag, an dem die Erst- und Zweitklässler auf dem Parcours gefordert waren, einen Appell an die Eltern, ihren Kindern mehr zuzutrauen und auch den Heimweg nach der Schule allein antreten zu lassen. Denn durch das Fahrradtraining und der anschließenden Fahrradprüfung in der vierten Klasse lernen die Kinder die wichtigsten Regeln kennen und sich im Straßenverkehr vielseitig und sicher zu beteiligen.

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