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Mobile Raumsysteme beeindrucken

Telgte -

Über Mobile Raumsysteme informierten sich die Mitglieder des FDP-Fraktionsarbeitskreises „Bauen und Umwelt“ im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bei der Firma Bolle.

Dienstag, 16.04.2019, 16:40 Uhr
Mit dem Thema Container- und Modulbau beschäftigten sich die Mitglieder des FDP-Fraktionsarbeitskreises „Bauen und Umwelt“ im Landschaftsverband Westfalen-Lippe bei einem Besuch bei der Firma Bolle in Telgte (v.l.) Arne Hermann Stopsack, Gerhard Stauff, Niklas Bolle, Alfred Edelhoff, LWL-Landesrätin Judith Pirscher, Raphael Bruns, Hermann Bolle, Heinz Dingerdissen und Joachim Hasselmann.
Mit dem Thema Container- und Modulbau beschäftigten sich die Mitglieder des FDP-Fraktionsarbeitskreises „Bauen und Umwelt“ im Landschaftsverband Westfalen-Lippe bei einem Besuch bei der Firma Bolle in Telgte (v.l.) Arne Hermann Stopsack, Gerhard Stauff, Niklas Bolle, Alfred Edelhoff, LWL-Landesrätin Judith Pirscher, Raphael Bruns, Hermann Bolle, Heinz Dingerdissen und Joachim Hasselmann. Foto: FDP

Die Mitglieder des FDP-Fraktionsarbeitskreises „Bauen und Umwelt“ im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) um ihren Vorsitzenden Arne Hermann Stopsack und Alfred Edelhoff (Telgte) besuchten die Firma Bolle System- und Modulbau. Begleitet wurden sie dabei von der LWL-Baudezernentin Judith Pirscher.

Firmeninhaber Hermann Bolle sowie die Geschäftsführer Niklas Bolle und Raphael Bruns begrüßten die Gäste. Bei einer Führung erfuhren die Politiker zunächst mehr über Vermietung und Verkauf von Containern und ganzen Gebäuden als mobile temporäre Raumlösungen, auf Wunsch auch ausgestattet mit Möbeln oder technischem Equipment.

Aber auch mit der eigenen Fertigung mobiler Raumsysteme durch Modul- und Systembau macht sich die Firma Bolle einen Namen. Dabei ist jedes Modulgebäude so individuell wie die Bedürfnisse der Kunden. Das Unternehmen Bolle bietet Planen und Bauen aus einer Hand und greift dabei zurück auf Standards und bewährte Detaillösungen für Schulen, Kitas, Krankenhäuser, Büros und vieles mehr. Und ist die Baugenehmigung erteilt, können die vorgefertigten Gebäude vor Ort in wenigen Wochen montiert und errichtet werden. Somit ergibt sich eine Bauzeitverkürzung gegenüber dem herkömmlichen Bau von durchschnittlich 70 Prozent, heißt es in einer Pressemitteilung. Gerade für Firmen sei dies ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Die Politiker zeigten sich nach eigenen Angaben von der Wirtschaftlichkeit, Schnelligkeit, Energieeffizienz sowie der individuellen Fertigung mobiler Raumsysteme beeindruckt. „Insbesondere überzeugen uns die Planungssicherheit, die Individualität und die rasant verkürzte Bauzeit“, so Arne Hermann Stopsack und Alfred Edelhoff. Auch LWL-Baudezernentin Judith Pirscher sieht, so wird sie in einer Mitteilung zitiert, „dass vorgefertigte und anpassungsfähige Systeme im Baubereich immer mehr an Bedeutung gewinnen“.

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17 000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung.

Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet. Die FDP-FW-Fraktion stellt dabei acht Abgeordnete im Westfalenparlament in Münster, zu denen auch der Telgter Alfred Edelhoff gehört.

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