Vier Erzieherinnen aus dem „Abenteuerland“ geehrt
Frauen der ersten Stunde

Telgte -

Bürgermeister Wolfgang Pieper musste gleich vier Blumensträuße überreichen, denn gleich vier städtische Angestellte feierten am Donnerstagnachmittag ein Dienstjubiläum.

Donnerstag, 18.04.2019, 15:36 Uhr aktualisiert: 22.04.2019, 12:50 Uhr
Gleich vier Angestellte feierten ein Dienstjubiläum: (v.l.) Fachbereichsleiterin Tanja Schnur, Bürgermeister Wolfgang Pieper, Christiane Körting, Petra Große Hüttmann, Andrea Düttmann, Verwaltungsmitarbeiter Ulrich Junghans, Christiane Sowa und Personalratsvertreter Andreas Hermersdorfer.
Gleich vier Angestellte feierten ein Dienstjubiläum: (v.l.) Fachbereichsleiterin Tanja Schnur, Bürgermeister Wolfgang Pieper, Christiane Körting, Petra Große Hüttmann, Andrea Düttmann, Verwaltungsmitarbeiter Ulrich Junghans, Christiane Sowa und Personalratsvertreter Andreas Hermersdorfer. Foto: Große Hüttmann

Es war ein ungewöhnliches Dienstjubiläum: Denn dass Bürgermeister Wolfgang Pieper gleich vier städtische Angestellte auf einmal für langjährige Treue ehren kann, das hat es noch nie gegeben. „Insofern ist es in mehrfacher Hinsicht ein besonderer Tag“, sagte Pieper.

Der Grund dafür ist einfach: Vor genau 25 Jahren hat die städtische Kindertagesstätte „Abenteuerland“ ihren Betrieb aufgenommen. Christiane Sowa , seit dem vergangenen Jahr auch Leiterin, Christiane Körting, Andrea Düttmann und Petra Große Hüttmann waren die „Frauen der ersten Stunde“.

„Seitdem hat sich im Kindergartenbereich viel getan“, erinnerte Pieper unter anderem an die Anfänge der städtischen Kindertagesstätte. Nachdem jahrzehntelang die Kirchengemeinden Kindergärten betrieben hätten, habe sich die Stadt seinerzeit entschlossen, selbst eine Einrichtung aufzubauen.

Und das Aufbauen sei zum Teil wörtlich zu nehmen, denn der langjährige Bauamtsleiter Reinhold Ginski habe die Pläne für die Einrichtung an der Max-Planck-Straße gezeichnet. Intensiv eingebunden gewesen sei seinerzeit auch Stadtbaurat Herbert Goldmann.

Pieper lobte, dass sich die städtische Kindertagesstätte einen guten Namen gemacht habe und für eine hohe pädagogische Qualität stehe. Dass das nicht selbstverständlich ist, auch das unterstrich er in seiner Rede. „Die Anforderungen an die pädagogische Arbeit sind hoch, die Einflüsse von außen oft groß und zudem ein ständiges Gewusel und ein hoher Lärmpegel an der Tagesordnung.“ Kurz: „Es ist ein harter Job“, sagte Pieper, der kurz nach seiner ersten Wahl zum Bürgermeister ein Tagespraktikum in der Einrichtung gemacht hatte und dabei ein wenig „Erzieher-Luft“ schnuppern konnte.

Wolfgang Pieper betonte zudem, dass die städtische Einrichtung, auch wenn sie ein Stück vom Rathaus weg sei, ein wichtiger Bestandteil der Stadt und eine bedeutende Außenstellen sei.

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