Schulbauernhof Emshof in Telgte
Ein weiteres Jahr gesichert

Telgte -

Der Emshof erhält für ein weiteres Jahr eine Förderung des Umweltministeriums für seine Bildungsarbeit.

Mittwoch, 24.04.2019, 17:00 Uhr
Die BNE-Regionalzentren Warendorf und Münster werden für ein weiteres Jahr vom Umweltministerium gefördert, Bildung für nachhaltige Entwicklung in ihrer Region weiter auszubauen.
Die BNE-Regionalzentren Warendorf und Münster werden für ein weiteres Jahr vom Umweltministerium gefördert, Bildung für nachhaltige Entwicklung in ihrer Region weiter auszubauen.

Der Schulbauernhof Emshof und die Stadt Münster in Kooperation mit dem Nabu Münsterland erhalten als zwei von insgesamt 23 Regionalzentren landesweit erneut eine Förderung des Umweltministeriums für ihre Bildungsarbeit im Bereich der nachhaltigen Entwicklung.

Insgesamt setzt das Umweltministerium Fördermittel in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro ein. Im Rahmen einer zentralen Feierstunde im Ministerium überreichte Ministerin Ursula Heinen-Esser den Förderbescheid an Jutta Höper (Stadt Münster), Dr. Britta Linnemann (Nabu Münsterland) und Wolfgang Blanke sowie Ute Wichelhaus (Schulbauernhof Emshof).

Die Umweltministerin hob dabei die Bedeutung der Arbeit durch die Regionalzentren vor: „Ich freue mich sehr, dass wir die wertvolle Arbeit des Schulbauernhof Emshof und der Stadt Münster mit dem NABU-Münsterland und im Landesnetzwerk ,Bildung für nachhaltige Entwicklung‘ für ein weiteres Jahr fördern können.“

Mit der Förderung unterstützt das Ministerium den Kreis Warendorf und Münster, ihre Bildungs- und Vernetzungsaktivitäten innerhalb des Landesnetzwerks „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) NRW“ in den kommenden zwölf Monaten weiter auszubauen.

Zum Auftakt der nunmehr vierten Förderperiode des BNE-Förderprogramms des Umweltministeriums betont die Ministerin: „Alle Einrichtungen der Umweltbildung sind für uns wichtige Partner bei der Vermittlung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit unserem Planeten. Als außerschulische Lernorte bereichern sie mit ihren Angeboten die Lern- und Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen. Sie fördern ihre Entwicklung zu verantwortungsvoll handelnden Menschen. Die fortlaufende Unterstützung und Weiterentwicklung des BNE-Landesnetzwerks ist mir daher besonders wichtig.“

Der Schulbauernhof Emshof als BNE-Regionalzentrum Warendorf setzt seinen Schwerpunkt in dieser Förderperiode im Bereich „Wasser und Wasserschutz“. So ist zum Beispiel die Verschärfung der Nitratrichtlinie Gegenstand vieler Diskussionen. Der Europäische Gerichtshof hat Deutschland im Juni 2018 verurteilt, weil die schädliche Konzentration von Nitrat im Grundwasser bis jetzt nicht gesenkt wurde. „Sauberes Wasser ist unsere Lebensgrundlage. und zwar überall auf der Welt. Mit unserem Verhalten tragen wir dazu bei, ob und wie Wasser für die nachfolgenden Generationen ausreichend gesichert werden kann“, so Ute Wichelhaus, Geschäftsführerin des Emshofes.

Das BNE-Regionalzentrum Münster hat sich in diesem Jahr besonders dem Thema „Urbanes Gärtnern“ und „Ernährung“ verschrieben. So bietet der Nabu-Münsterland unter anderem Beratungen für Schulgärten an und baut Nisthilfen für Wildbienen mit Kindern.

Die Stadt Münster setzt im kommenden Schuljahr das Modellprojekt „Schulgärten im Quartier!“ um, und organisiert am 29. Mai eine Weiterbildung für Lehrer zum Thema „Lebensmittel: retten, schmecken und verwerten“. Interessierte Schulen können sich noch melden.

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