Projektgruppe plant Veranstaltung in Telgte
„Maria 2.0“ in Telgte

Telgte -

Während der bundesweit stattfindenden Aktionswoche „Maria 2.0“ vom 11. bis zum 18. Mai wollen Frauen in vielen Kirchengemeinden mit Veranstaltungen außerhalb kirchlicher Räume auf diese Anliegen aufmerksam machen – auch in Telgte.

Freitag, 03.05.2019, 14:00 Uhr
Eine Projektgruppe der Gemeinde St. Marien erarbeitet derzeit verschiedene Angebote für den Aktionstag.
Eine Projektgruppe der Gemeinde St. Marien erarbeitet derzeit verschiedene Angebote für den Aktionstag. Foto: Große Hüttmann

Seit Anfang des Jahres gibt es die Initiative „Maria 2.0“, die ein Zeichen des Aufbruchs und Neuanfangs der Kirche setzen will. Ihre Gründerinnen, einige Frauen aus Münster, fordern die konsequente Verfolgung und Offenlegung von Missbrauchsfällen, freien Zugang zu allen Kirchenämtern auch für Frauen und eine Sexualmoral, die die Lebenswirklichkeit der Menschen wahrnimmt.

Während der bundesweit stattfindenden Aktionswoche „Maria 2.0“ vom 11. bis zum 18. Mai wollen Frauen in vielen Gemeinden mit Veranstaltungen außerhalb kirchlicher Räume auf diese Anliegen aufmerksam machen. In Telgte lädt eine Projektgruppe aus verschiedenen Gruppierungen der Gemeinde St. Marien zu einer Aktion vor der Clemenskirche ein. Am 15. Mai um 19 Uhr gibt es ein „Hoffnungsgebet“ von Frauen für Frauen und Männer jeden Alters. Um 19.30 Uhr folgen „Hoffnungsmeinungen“, ein Austausch rund um die Frage nach dem Priesteramt für Frauen in der katholischen Kirche. Die unterschiedlichen Standpunkte zu dem Thema sollen verständlich gemacht und auf Perspektiven einer Annäherung abgeklopft werden. Die Münsteraner Theologin Prof. Dr. Dorothea Sattler, die in Westbevern wohnt, und Propst Dr. Michael Langenfeld möchten in ein offenes Gespräch kommen. Das Publikum ist eingeladen, den beiden dabei zuzuhören und die eigene Haltung zu überdenken. Fragen der Zuhörer werden im Rahmen des Möglichen beantwortet.

Die Initiatorinnen von „Maria 2.0“ haben die Farbe Weiß zu ihrem Erkennungsmerkmal gemacht, weil sie für den ersehnten Neuanfang in der Kirche steht. Auch in Telgte sind Teilnehmer der Veranstaltung eingeladen, zum Zeichen der Solidarität mit den Anliegen der Initiative ein weißes Kleidungsstück zu tragen. Der Platz vor der Kirche wird zudem mit weißen Tüchern gestaltet sein.

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