Gewerbegebiet Kiebitzpohl in Telgte
Betriebe können bald starten

Telgte -

Die Erschließung von 89 000 Quadratmetern neuer Gewerbegrundstücke im Erweiterungsteil Kiebitzpohl ist mittlerweile nahezu abgeschlossen. Im Prinzip könnten die ersten Unternehmen bald beginnen, berichtet Wirtschaftsförderer Andreas Bäumer. Einige stehen auch schon in den Startlöchern.

Dienstag, 07.05.2019, 20:00 Uhr
Derzeit finden noch kleinere Restarbeiten im Erweiterungsteil des Gewerbegebietes statt. Dazu gehören etwa letzte Tätigkeiten an den unterirdischen Regenrückhalteanlagen.
Derzeit finden noch kleinere Restarbeiten im Erweiterungsteil des Gewerbegebietes statt. Dazu gehören etwa letzte Tätigkeiten an den unterirdischen Regenrückhalteanlagen. Foto: Große Hüttmann

Noch stehen einige schwere Baumaschinen auf den Erweiterungsflächen im Kiebitzpohl. Doch dabei handelt es sich lediglich um Restarbeiten, denn die eigentliche Erschließung von 89 000 Quadratmetern neuer Gewerbegrundstücke ist mittlerweile nahezu abgeschlossen. Das bestätigte Wirtschaftsförderer Andreas Bäumer auf WN-Nachfrage. „Im Prinzip können die ersten Unternehmen bald beginnen“, sagt er.

Das bedeutet, dass schon bald wieder schwere Maschinen das Bild im Kiebitzpohl bestimmen werden. Denn zahlreiche Betriebe hatten sich bei der Stadt um ein Grundstück im Erweiterungsteil beworben. 16 Unternehmen wurden in einem ersten Schritt als potenzielle Käufer ausgewählt. Das Gros davon hat mittlerweile Architektengespräche geführt, die Finanzierungsmöglichkeiten abgeklopft oder sogar schon eine Bauvoranfrage beim Kreis gestellt. Das hat aber auch dazu geführt, dass nicht alle der 16 Unternehmen aus der ersten Runde auch Kaufverträge unterschreiben werden. Aus verschiedenen Gründen – der Betrieb Wulff beispielsweise hat sich für einen anderen Standort entschieden, ein anderes Unternehmen hat seine ursprünglichen Erweiterungspläne wieder auf Eis gelegt – haben sich einige Betriebe vor Ort umorientiert. Daher, so der Wirtschaftsförderer, habe die Stadt nun die Möglichkeit, Unternehmen, die entweder in der ersten Runde nicht zum Zuge gekommen seien oder sich neu beworben hätten, eine Chance zu bieten. Denn, Andreas Bäumer freut das natürlich: „Die Nachfrage nach Flächen in Telgte ist ungebrochen groß“, sagt er.

Damit beginnt das Puzzle teilweise neu. Denn das Ziel des Wirtschaftsförderers ist es nach eigenen Angaben, den Unternehmen möglichst maßgeschneiderte Grundstücke anbieten zu können. Flächen in der Größenordnung ab 2000 Quadratmetern stehen im Erweiterungsteil zur Verfügung.

Voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte ist die Politik wieder gefragt, wenn es um die Vergabe der zur Rede stehenden Grundstücke geht.

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