Umgestaltung des Dümmert-Parks in Telgte
Lob für kreative Bürger

Telgte -

Der Dümmert-Park erfreut sich bei Telgtes Bürgern wie auch bei Besuchern großer Beliebtheit. Trotzdem muss etwas getan werden. Der Park soll aufgewertet werden. Sieben Maßnahmen wurden identifiziert, die bis 2021 zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität umgesetzt werden sollen.

Mittwoch, 15.05.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 16.05.2019, 13:48 Uhr
Der Dümmert-Park und die Emsauen sollen in den kommenden Jahren Schritt für Schritt aufgewertet werden. Erste Maßnahmen wurden bereits ergriffen.
Der Dümmert-Park und die Emsauen sollen in den kommenden Jahren Schritt für Schritt aufgewertet werden. Erste Maßnahmen wurden bereits ergriffen. Foto: Stadt Telgte

Der Dümmert-Park und die Emsauen sind für Telgtes Bürger wie auch für die Gäste von außerhalb gleichermaßen attraktiv. Doch es gibt viel Verbesserungspotenzial. Das ist schon seit längerer Zeit klar. Um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, wurde im vergangenen Jahr ein Werkstattverfahren initiiert, um diesen zentralen, unweit der Altstadt gelegenen Bereich weiterzuentwickeln.

In der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses wurden vom Büro „scheuvens + wachten plus“ die Ergebnisse dieses ersten Werkstattgespräches vorgestellt. Identifiziert wurden insgesamt 29 Maßnahmen, die in den kommenden Jahren angegangen werden sollten. Sieben Projekte sollen kurzfristig bis 2021 umgesetzt werden, sechs mittelfristig bis 2023 und drei weitere langfristig ab 2024.

Die als „kurzfristig“ klassifizierten Maßnahmen sollen nun durch das Fachbüro aufbereitet und in einen Förderantrag zur Städtebauförderung einfließen. Vorab müssen dazu Gespräche mit der Bezirksregierung über die Förderfähigkeit geführt werden. Ende September läuft die Antragsfrist ab.

Zu den Handlungsempfehlungen gehört auch die Schaffung von Sichtachsen, um eine Verbindung von Altstadt und Insel zu schaffen. Einige dieser Achsen sind bereits geschaffen worden. Zudem soll die Wegführung durch den Dümmert-Park optimiert werden. Der Zustand einiger Wege muss verbessert werden. Auch soll die Ems erlebbarer werden. Dies könnte durch Zugänge zum Wasser erreicht werden. Als mögliche Stellen kommen die Flächen parallel zum Abrittplatz und zu „Klein Borkum“ in Frage. Geschaffen werden sollen auch mehr Beete mit Blühpflanzen. Allerdings soll darauf geachtet werden, dass der Pflegeaufwand nicht zu hoch ist.

Nicht vergessen werden sollen Ruhebereiche in Form von Sitz- und Liegemöglichkeiten. Diese sollen im Bereich des Kreuzweges und im Dümmert realisiert werden. Ein Picknickplatz könnte geschaffen werden. Gedacht wird auch an überdachte Sitzflächen.

Ein ganz wichtiger Punkt ist der Spielplatz. Der im unteren Bereich bestehende soll erhalten und aufgewertet werden. Insbesondere soll das Schiff instand gesetzt werden. Im erhöhten Bereich der Emsauen ist ein neuer Spielbereich vorgesehen, der gegen Überschwemmung geschützt ist.

Ferner soll das Angebot für Paddler attraktiver werden. Der Bootseinstieg soll optimiert werden. Außerdem wird eine bessere Ausschilderung der Anlegestellen angepeilt.

Bauamtsleiter Markus Weber berichtete, dass mit dem Bau der neuen Fischtreppe im Juli begonnen werden soll. Vorgesehen ist eine Bauzeit von zwei Monaten. Bis zum Mariä-Geburtsmarkt soll die Maßnahme abgeschlossen sein.

Voll des Lobes waren die Fraktionen für die Ergebnisse des Werkstattverfahrens und die Beteiligung der Bürger. „Wir begrüßen die Ideenfindung auf diese Art. Da zeigt sich die Kreativität der Bürger“, sagte Volker Hövelmann (CDU). „Das zeigt auch, wie wichtig den Bürgern der Dümmert ist.“ Oliver Niedostadek (FDP) betonte: „Es ist wichtig und richtig, diesem Bereich in den Blick zu nehmen und dieses Kleinod aufzuwerten.“

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