Ausstellung der Zehntklässler des Telgter Gymnasiums
Druckreif aufs Papier gebracht

Telgte -

Zehntklässler des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums stellen derzeit im Rathaus verschiedene Drucke aus.

Donnerstag, 16.05.2019, 15:00 Uhr
Zehntklässler des Gymnasiums stellen derzeit im Rathaus verschiedene Drucke aus, die sie im Rahmen des Projektes „Handarbeit – Bildwerk“ erstellt haben.
Zehntklässler des Gymnasiums stellen derzeit im Rathaus verschiedene Drucke aus, die sie im Rahmen des Projektes „Handarbeit – Bildwerk“ erstellt haben. Foto: Große Hüttmann

Ob Hoch-, Tief- oder Flachdruck sowie so exotische Techniken wie der Milchtütendruck: Die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums wissen dank des Faches Kunst genau, wie man Bildausschnitte künstlerisch am besten aufs Papier bringen kann.

Unter der Leitung der Lehrerinnen Anja Kreysing , Angelika Ulrich und Lisa Terhürne beteiligten sich die Zehntklässler am Projekt „Handarbeit – Bildwerk“, das seit 2011 in enger Zusammenarbeit mit den Betrieben des Telgter Modells durchgeführt wird. Das bedeutet, das die Schüler nicht nur Drucktechniken erlernten. Vielmehr hatten sie zeitgleich bei Unternehmensbesuchen die Möglichkeit, einen Blick in den dortigen Arbeitsalltag zu werfen und erste Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln.

Ihre Eindrücke hielten die Schüler dabei mit der Kamera fest. Im Kunstunterricht wurden später Ausschnitte aus diesen Fotos gewählt und anschließend Druckvorlagen erstellt und das Ergebnis aufs Papier gebracht.

Wie vielfältig das Thema von den Pennälern angegangen wurde, das können alle Interessierten bis zum kommenden Mittwoch, 22. Mai, während der Öffnungszeiten des Telgter Rathauses erleben. Denn dort sind die Schülerarbeiten ausgestellt. Zudem planen die Lehrerinnen zum Jubiläum des Gymnasiums im Sommer eine weitere Ausstellung.

„Es hat allen Beteiligten nicht nur unglaublich viel Spaß gemacht, sondern es war nicht nur für die Schüler, sondern auch für uns als Lehrer eine besondere Erfahrung, diese alte Kunst mit verschiedenen Techniken auszuprobieren“, sagte Anja Kreysing bei der Ausstellungseröffnung. Einen besonderen Dank sprach sie dabei nicht nur den beteiligten Betrieben, sondern auch Wirtschaftsförderer Andreas Bäumer aus, der seit Jahren die „Schnittstelle“ zwischen Schule und Betrieben ist.

Bürgermeister Wolfgang Pieper hatte sich vor der Eröffnung bereits einen Überblick über die verschiedenen Werke verschafft und war sich sicher: „Nicht nur die Vielfältigkeit der Arbeiten, sondern auch der Drucktechniken sind faszinierend.“ Er lobte das Projekt der Fachschaft Kunst als beispielhaft, denn durch die Beschäftigung mit dem Thema würden die Schüler zugleich Eindrücke und Erfahrungen in den Betrieben sammeln, die ihnen möglicherweise hinterher bei der Berufswahl helfen könnten.

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