Friedensherde in Telgte
Für Toleranz und mehr Miteinander

Telgte -

40 blaue Schafe und Lämmer grasen auf der grünen Wiese zwischen Gnadenkapelle und Clemenskirche. Die Friedensherde der Künstlerin Bertamaria Reetz lockte zahlreiche Besucher an. Noch bis Sonntagabend ist diese besondere Attraktion in der Altstadt zu sehen.

Freitag, 21.06.2019, 20:00 Uhr
Symbol für die Friedensbewegung: Schüler eines amerikanisch-deutscher Austausch in Telgte gegeneten der Blauen Friedensherde. Eröffneten auf dem Kirchplatz ein viertägiges global-soziales Kunstprojekt zur Förderung der gegenseitigen Toleranz und des Friedens: (kleines Foto v.l.) Simone Thieringer (Stadt), Andreas Terborg (Volksbank), stellvertretender Bürgermeister Karl-Heinz Greiwe, Propst Dr. Michael Langenfeld, Künstlerin Bertamaria Reetz und Manfred Huesmann (Volksbank).
Symbol für die Friedensbewegung: Schüler eines amerikanisch-deutscher Austausch in Telgte gegeneten der Blauen Friedensherde. Eröffneten auf dem Kirchplatz ein viertägiges global-soziales Kunstprojekt zur Förderung der gegenseitigen Toleranz und des Friedens: (kleines Foto v.l.) Simone Thieringer (Stadt), Andreas Terborg (Volksbank), stellvertretender Bürgermeister Karl-Heinz Greiwe, Propst Dr. Michael Langenfeld, Künstlerin Bertamaria Reetz und Manfred Huesmann (Volksbank). Foto: Pohlkamp

Seit Fronleichnam grasen 40 blaue Schafe und Lämmer auf der grünen Wiese zwischen Gnadenkapelle und Wallfahrtskirche: Ein ungewohntes Bild, das bei dem schönen Wetter zahlreiche Telgter und Gäste anlockte. Diese blaue Friedensherde auf dem ungewohnt satten Grün des Kirchplatzes sind die Fotomotive des Wochenendes. Bis einschließlich zum morgigen Sonntag um 19 Uhr wird diese blaue Schafherde die Wiese an der Kapelle bevölkern. Auch nachts. Doch in dieser Zeit werden sie streng bewacht.

Zwei Tage belebte diese Friedensherde bereits die Altstadt, ganz besonders den grünen Kirchplatz. Groß war die Beteiligung am Fronleichnamstag an der Eröffnungsfeier. Propst Dr. Michael Langenfeld begrüßte die vielen Anwesenden und bedankte sich vielmals bei der Stadt Telgte für die Organisation und für das Verlegen des grünen Rasens, bei der Volksbank für die finanzielle Förderung und bei der Künstlerin Bertamaria Reetz, dass die Friedensherde in die Wallfahrtsstadt gekommen sei. Der Propst warb für mehr Toleranz und für ein friedliches Miteinander. Das Schaf sei in der Bibel Symbol für Gottes Fürsorge. Und er fügte gleich hinzu: „Der Hirte sorgt sich um seine Schafe, und diese folgen ihm, weil sie wissen, sie haben es gut bei ihm.“

Blaue Friedensherde

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  • Das Interesse an der Friedensherde ist riesengroß. Foto: Pohlkamp
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  • Das Interesse an der Friedensherde ist riesengroß. Foto: Pohlkamp
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  • Das Interesse an der Friedensherde ist riesengroß. Foto: Pohlkamp
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  • Das Interesse an der Friedensherde ist riesengroß. Foto: Pohlkamp
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Bertamaria Reetz aus Pulheim lieferte gleich den Grund für das „Blau“: Diese Signalfarbe stehe symbolisch für das Verbindende. Es sei die Farbe der UNO mit ihren Unterorganisationen und der EU. Sie sei auch die Farbe der europäischen Friedensbewegung: „Und somit für das Projekt bestens geeignet.“ Die Botschaft, die diese Schafe bereits in 180 Städten weltweit übermittelten, lautet: Alle sind gleich – jeder ist wichtig. Jenseits aller ethnologischen, religiösen oder kulturellen Unterschiede möchten die Schafe mit ihrem ganz speziellen Charme Denkanstöße geben und das Verbindende betonen. Das unübersehbare, leuchtende Blau der Herde veranlasste auch dem stellvertretenden Bürgermeister Karl-Heinz Greiwe in seinem Grußwort, Denkanstöße zu geben. Er bezeichnete diese in Brillantblau erstrahlenden Polyesterwesen als eine gelungene Symbiose zwischen Tier und der Farbe: „Ein Schaf gilt als friedlich und liebt die Gemeinschaft, ein einzelnes Schaf wäre todunglücklich.“

Der Stadt Telgte und der Kirche St. Marien überreichte Bertamaria Reetz jeweils ein blaues Schaf, verbunden mit der Botschaft, dass alle Menschen die selben Gefühle und Bedürfnisse hätten.

Begleitet wurde das Projekt von einem Malwettbewerb der Grundschulen. Die zahlreichen Arbeiten konnten am Rande der „grünen Kirchplatzwiese“ bestaunt werden. Parallel dazu sorgte ein Suchspiel in der WN-Lokalausgabe für hohe Aufmerksamkeit.

Am gestrigen Abend ließ das Duo „La vie en rose“ lateinamerikanische Tangos und heitere Jazzstandard erklingen, und gleichzeitig tauchten Kirche und Kapelle, Schafe und grüne Wiese erneut in einem strahlenden Blau ein.

Am heutigen Samstag findet ab 20 Uhr auf der Bühne neben der blauen Friedensherde ein Konzert der Formation „Blue Terrace“ aus Hannover statt. Die erfahrenen Musiker versprechen Bluesmusik und ein Fest für die Ohren. Zu dieser „Blauen Nacht“ sind alle Telgter und Gäste willkommen. Am morgigen Sonntag kann die blaue Friedensherde noch einmal bis 19 Uhr bestaunt werden.



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