Steigende Waldbrandgefahr
Feuerwehr sorgt vor

Telgte/Westbevern -

Die Feuerwehr hat angesichts der stetig steigenden Waldbrandgefahr reagiert und ihre Alarm- und Ausrückeordnung umgestellt.

Mittwoch, 26.06.2019, 17:00 Uhr
Die sogenannten „Wasserkühe“, das sind umgebaute ehemalige Milchtransportfahrzeuge, werden ab sofort bei gewissen Einsätzen in Telgte mit alarmiert. Das hat den Grund, dass beispielsweise bei Feuern im Freigelände schnell ausreichend Löschwasser zur Verfügung stehen soll.
Die sogenannten „Wasserkühe“, das sind umgebaute ehemalige Milchtransportfahrzeuge, werden ab sofort bei gewissen Einsätzen in Telgte mit alarmiert. Das hat den Grund, dass beispielsweise bei Feuern im Freigelände schnell ausreichend Löschwasser zur Verfügung stehen soll. Foto: Bernd Pohlkamp

Die Hitze und die andauernde Trockenheit führen nicht nur dazu, dass die Stadtwerke Ostmünsterland zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser aufgerufen haben ( WN berichteten), sondern durch die Witterung ist die Waldbrandgefahr deutlich gestiegen. Vor allem der Klatenberg mit seinen Nadelbäumen auf Sandböden steht dabei im Fokus.

„Wir haben darauf bereits reagiert“, sagte Stadtbrandmeister Alfons Huesmann auf WN-Anfrage. Die sogenannte Alarm- und Ausrückeordnung der Wehr wurde bereits geändert. Das bedeutet, dass beim Einsatzstichwort „Feuer Freigelände“ ab sofort nicht nur die Löschfahrzeuge aus Telgte alarmiert werden, sondern auch die sogenannten „Wasserkühe“. Die ehemaligen Milchfahrzeuge, die jeweils 12 500 Liter Wasser fassen und im Verbund der Kommunen Telgte, Everswinkel und Ostbevern gemeinsam angeschafft wurden, rücken dann ebenfalls mit aus.

Eine Ausnahme gibt es: Bei gemeldeten Kleinbränden wird derzeit (noch) darauf verzichtet. Die Wassertransporter, die für die Belange der Feuerwehr umgerüstet worden sind, sind in Ostbevern und Everswinkel stationiert.

Damit die Fahrzeuge schnell wieder gefüllt werden können, verfügt die Wehr zudem über Kartensätze und digitale Daten, in denen ausgesuchte Löschwasserteiche verzeichnet sind, die eine schnelle Entnahme großer Mengen ermöglichen.

Im Gespräch ist die Feuerwehr derzeit mit den Waldbesitzern im Klatenberg. Denn in der nächsten Zeit sollen zwei Haupttrassen durch das Waldgebiet freigeschnitten werden, um den Feuerwehrfahrzeugen im Bedarfsfall ein schnelles Durchkommen zu ermöglichen. Dabei soll Totholz entfernt werden, ebenso umgestürzte Bäume. Es geht nach Angaben der Wehr nur um das Freiräumen existierender Wege.

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