Bürgerradweg von Westbevern-Dorf in Richtung Brock
Beispiellose Gemeinschaftsaktion

Westbevern -

Seit zehn Jahren gibt es den Bürgerradweg von Westbevern-Dorf in Richtung Brock nun schon. Dieser runde „Geburtstag“ wurde jetzt ordentlich gefeiert.

Dienstag, 02.07.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 04.07.2019, 13:39 Uhr
Das Organisationsteam hatte zum zehnjährigen Bestehen des Bürgerradweges „Lengericher Straße“ alles bestens vorbereitet. Viel Spaß hatten die Kinder im Sandkasten, auf der Hüpfburg oder beim Schminken.
Das Organisationsteam hatte zum zehnjährigen Bestehen des Bürgerradweges „Lengericher Straße“ alles bestens vorbereitet. Viel Spaß hatten die Kinder im Sandkasten, auf der Hüpfburg oder beim Schminken. Foto: Niemann

Der 2,7 Kilometer lange Bürgerradweg „Lengericher Straße“ entlang der Landesstraße 811 von Westbevern-Dorf in Richtung Ostbevern-Brock, der vor zehn Jahren mit viel Engagement und Willensstärke fertiggestellt wurde, gibt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf dem Fahrrad oder zu Fuß seither Sicherheit, wird aber auch von vielen Touristen genutzt.

Viele fleißige Helfer sorgten nicht nur für den Bau des Radweges, sie hegen und pflegen die Strecke auch. Das Zehnjährige des Bürgerradweges wurde mit Freunden und Gästen auf dem Gelände der Zimmerei Johannes Wietkamp ausgiebig gefeiert.

Viel Lob und Anerkennung gab es. „Sie alle haben sich für die Sicherheit eingebracht, erhalten die Infrastruktur, pflegen das Teilstück – und das bereits über zehn Jahren. Das verdient Respekt und Anerkennung. Nicht vorstellbar, wenn es diesem Radweg heute nicht geben würde“, stellte Bürgermeister Wolfgang Pieper heraus und sprach den Dank der Stadt Telgte aus. „Ich habe heute vor Sonnenaufgang noch kurz die Strecke gefegt“, trug der erste Bürger zur Erheiterung bei.

Mathilde Breuer, CDU-Ortsvorsitzende aus Ostbevern-Brock, freute sich darüber, dass auch die Bröcker von diesem schönen Radweg profitieren und dieser stark frequentiert werde. Sie überbrachte auch die Grüße von Bürgermeister Wolfgang Annen.

Johannes Wietkamp und Christian Sanders , die die Gäste willkommen hießen, die den Bau des Radweges noch einmal kurz Revue passieren ließen und durch das weitere Programm führten, hielten zunächst mit den Gästen kurz inne, um auch an die zu denken, die vor einem Jahrzehnt beteiligt waren. Sie erinnerten an eine beispiellose Gemeinschaftsaktion von Bürgern, die von Kreis und Stadt, Straßen.NRW und zahlreichen Sponsoren unterstützt wurden.

„Rund 100 Bürger waren vor einem Jahrzehnt im Einsatz, pro Wochenende zwischen 30 und 35, die mit Muskelkraft und technischer Unterstützung am Werk waren“, berichtete Wietkamp. „Ich weiß noch“, so Sanders, „dass rund 180 Tonnen Schotter an einem Tag verarbeitet wurden.“

Gemeinschaft und Verbundenheit zeigten sich beim geselligen Teil. Verlost wurden im Laufe des Abends zwei Ballonfahrten und zwei Segelflüge. Während die Erwachsenen die Kontakte pflegten, konnten sich die Kinder im Sandkasten oder auf der Hüpfburg vergnügen und sich schminken lassen. Für Grillspezialitäten und Getränke zum Anstoßen war ebenfalls gesorgt.

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