„Interessengemeinschaft von Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen in Westfalen-Lippe“
„Treffen in Telgte“ mit Jubiläum und Fachvortrag

Telgte -

Die „Interessengemeinschaft von Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen in Westfalen-Lippe“ feierte mit einer Fachtagung im Bürgerhaus ihr 40-jähriges Bestehen.

Donnerstag, 11.07.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 12.07.2019, 12:56 Uhr
Merle Lindenblatt, Vorsitzende der Interessengemeinschaft von Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen in Westfalen-Lippe, und Andreas Quenkert aus Raestrup (r.) begrüßten die zahlreichen Kollegen zu der Fachtagung im Bürgerhaus.
Merle Lindenblatt, Vorsitzende der Interessengemeinschaft von Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen in Westfalen-Lippe, und Andreas Quenkert aus Raestrup (r.) begrüßten die zahlreichen Kollegen zu der Fachtagung im Bürgerhaus. Foto: Große Hüttmann

Gemeinsam stark, gut vernetzt und fokussiert auf eine gute Betreuung der Kinder in den angeschlossenen Einrichtungen: Das ist die „Interessengemeinschaft von Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen in Westfalen-Lippe“, die am Donnerstag mit einer Fachtagung im Bürgerhaus ihr 40-jähriges Bestehen feierte. Dem Verbund gehören 29 Mitgliedseinrichtungen mit zusammen rund 400 Plätze an.

Ein Grund für das „Treffen in Telgte“ ist das „Kinderhaus Raestrup“, das seit 1993 von Elisabeth und Andreas Quenkert geleitet wird. Letzterer ist Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft und hat mit dafür gesorgt, dass Telgte bereits mehrfach für die Mitglieder Treffpunkt zum Austausch und der fachlichen Fortbildung wurde.

Wie ein roter Faden zog sich das Thema „Trauma“ durch die Veranstaltung. Denn, das machte Merle Lindenblatt, Vorsitzende der Interessengemeinschaft, deutlich: „Dieses Thema beeinflusst die Arbeit mit den Kindern an vielen Stellen, etwa in der Schule. Uns geht es heute darum, die Reaktionen der Kinder ein wenig besser zu verstehen, um sie besser verstehen zu können“, sagte sie. Als Referent konnte Lutz-Ulrich Besser, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, gewonnen werden. Er sprach zum Thema „Wenn die Vergangenheit die Gegenwart bestimmt“.

In einem Grußwort betonte Bürgermeister Wolfgang Pieper die Bedeutung der Arbeit in den angeschlossenen Einrichtungen. Er bezeichnete es als wichtig, dass es Veranstaltung wie in Telgte gebe, um den fachlichen Austausch mit Kollegen zu pflegen und sich zum einem Thema fortzubilden. Denn nur dadurch könnte das Ziel erreicht werden, „die Kinder stark zu machen, obwohl sie in ihrer Biografie verletzt“ worden seien.

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