Gruppe in Westbevern
Erfolgsmodell „Windelzwerge“

Westbevern -

Kontakte knüpfen, mit Gleichgesinnten sprechen und dabei zugleich die Kinder fördern: Das alles und noch viel mehr ist bei den „Windelzwergen“ in Westbevern der Fall.

Samstag, 27.07.2019, 10:00 Uhr
Die „Westbeverner Windelzwerge“, ein Spiel- und Kontakttreff für Eltern mit kleinen Kindern, hat sich in Westbevern etabliert. Daher wird das Angebot ausgeweitet, darüber freut sich die Krink-Vorsitzender Friederike von Hagen-Baaken (r.).
Die „Westbeverner Windelzwerge“, ein Spiel- und Kontakttreff für Eltern mit kleinen Kindern, hat sich in Westbevern etabliert. Daher wird das Angebot ausgeweitet, darüber freut sich die Krink-Vorsitzender Friederike von Hagen-Baaken (r.). Foto: Niemann

Die „Windelzwerge“ haben sich in Westbevern etabliert: Das Projekt des Krink, ein Treffpunkt für junge Mütter und Väter, um den Austausch beispielsweise zu Erziehungs- und kinderspezifischen Themen zu pflegen und gleichzeitig das Kennenlernen zu ermöglichen, findet guten Anklang. Seit der Premiere vor gut eineinhalb Jahren hat sich die Zahl der Teilnehmer nach Angaben der Verantwortlichen sehr positiv entwickelt. Junge Familien, die sich im Beverdorf angesiedelt haben oder dort bereits wohnten, nehmen das Angebot gerne wahr.

Jan Smabrekke, der mit seiner Partnerin Carmen Meurer und dem zweijährigen Paul erst im März nach Westbevern gezogen ist, gehört dazu. „Mir war es wichtig, gleich Anschluss zu finden. Das Projekt der Windelzwerge kam natürlich passend für Paul, und auch ich konnte mich gleich in die Gruppe einfinden“, erzählt er im Gespräch. Der Neubürger beließ es aber nicht beim Austausch und Mitmachen, sondern er übernahm gleich Verantwortung und leitet nun zusammen mit Janine Neurohr die Zusammenkünfte.

„Es ist toll, dass sie sich gleich eingebracht haben“, lobte Friederike von Hagen-Baaken, Vorsitzende des Krinks, das doppelte Engagement. Sie war jetzt dabei, als gleich an mehreren Stellen im ehemaligen Klassenzimmer der früheren Schule in Vadrup gespielt, gemalt und gebastelt wurde.

„Acht bis zehn Erwachsene sowie zahlreiche Kleinkinder im Alter bis zu drei Jahren finden sich zu unseren Treffen jeden Montag um 9.30 Uhr im Gruppenraum der ehemaligen Grundschule in Vadrup ein“, erläutert Janine Neurohr das Konzept. „Es hat sich ein Stamm gebildet, der in jeder Woche dabei ist, andere wiederum kommen unregelmäßiger“, sagt sie. Das Spielen und Malen in der Gruppe sowie das Miteinander mache sowohl den Kleinen als auch den Erwachsenen Spaß. Gesungen wird in der Gemeinschaft, und eine Tasse Kaffee gehört für die Eltern dazu.

Der Krink weitet das Angebot jetzt aus: Um denen, die schon fest dabei sind, aber auch weiteren Interessierten eine zusätzlichen oder Ausweichtermin zu bieten, gibt es nun auch an jedem Donnerstag um 9.30 Uhr ein entsprechendes Angebot. Das ist unter anderem deshalb möglich, weil mit Jan Smabrekke ein weiterer Ansprechpartner zur Verfügung steht.

„Wir werden den Donnerstag zunächst als Termin zur Probe anbieten und müssen sehen, wie sich das Ganze weiter entwickelt. Ich denke aber, wir kommen den Interessierten mit zwei Angeboten an unterschiedlichen Wochentagen entgegen“, hofft Janine Neurohr auf eine entsprechende Resonanz. Sie betont in diesem Zusammenhang: „Es besteht aber auch die Möglichkeit, an beiden Tagen zu kommen.“

Die „Windelzwerge“ sind ein Projekt, das bei der Dorfwerkstatt des Krink entstanden ist. Es wurde von Vorstandsmitglied Melanie Haberecht initiiert. Janine Neurohr, ✆ 98 64 473, und Jan Smabrekke, ✆  01 70/81 03 620, geben bei Bedarf nähere Auskünfte.

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