Neues Stück der Theatergruppe der kfd Westbevern
„Wi kriegt Besöök“

Westbevern -

Auch im kommenden Winter präsentiert die Theatergruppe der kfd Westbevern wieder ein plattdeutsches Theaterstück. Der Titel lautet „Wi kriegt Besöök“.

Sonntag, 04.08.2019, 16:31 Uhr aktualisiert: 08.08.2019, 17:22 Uhr
Die Theatergruppe der kfd Westbevern: (vorne v.l.) Anni Hülsmann, Christel Demmer, Conny Kortenjann und Margret Meier sowie (stehend v.l.) Liesel Hoffschulte, Irmgard Pelster und Hedwig Göttker.
Die Theatergruppe der kfd Westbevern: (vorne v.l.) Anni Hülsmann, Christel Demmer, Conny Kortenjann und Margret Meier sowie (stehend v.l.) Liesel Hoffschulte, Irmgard Pelster und Hedwig Göttker. Foto: Niemann

„Theater, Theater, der Vorhang geht auf“ heißt es nicht nur in einem Song von Katja Eb­stein. In Westbevern geht Jahr für Jahr tatsächlich der Vorhang auf. Die Theatergruppe der kfd Westbevern hält immer wieder Wort. Sie sorgt dafür, dass eine lange Tradition fortbesteht und ein Brauchtum gepflegt wird, denn die plattdeutsche Sprache ist immer fester Bestandteil. Das ist auch 2019/2020 der Fall, wenn das neue Stück „Wi kriegt Besöök“ aufgeführt wird.

Margret Meier , die den Titel bereits preisgab, versicherte gleich: „Es wird wieder sehr lustig und abwechslungsreich auf der Bühne zugehen. Uns macht das Theaterspielen Spaß. Wir möchten den Besuchern das beim Zuschauen vermitteln.“ Meinungsverschiedenheiten, derbe Sprüche, rührige Szenen, Verstrickungen und letztlich natürlich ein Happy-End auf der Bühne, dafür werden die Mitglieder der Theatergruppe bei den Vorstellungen sorgen.

Christel Demmer , Hedwig Göttker, Conny Kortenjann, Margret Meier, Liesel Hoffschulte, Anni Hülsmann und Irmgard Pelster bilden ein eingespieltes Team, das Freude und Heiterkeit vermittelt, das aber insbesondere auch eine lange Probenphase von rund drei Monaten auf sich nimmt. Vor alldem steht noch das Einlesen. Gleich nach den Sommerferien geht es dann los. Zwei Mal in der Woche wird geprobt. Alle Szenen müssen nicht nur sprachlich, sondern auch von der Gestik und Mimik her sitzen. Volle Konzentration ist dabei gefordert, damit letztlich alles passt, wenn die Premiere ansteht und der Vorhang sich hebt.

Die Kostüme entwerfen und fertigen die Westbevernerinnen selbst. Da lassen die Frauen ihren Ideen freien Lauf. Das Outfit wird dem jeweiligen Stück und dessen Inhalt angepasst.

Christel Demmer, die der Theatergruppe seit 1986 angehört, ist die Dienstälteste im Team. „Die Freude am Theaterspielen steht oben an. Wir freuen uns darüber, dass der Zuspruch der Besucher Jahr für Jahr sehr gut ist“, berichtet sie. Zu den Gästen aus dem Beverdorf gesellen sich unter anderem auch Zuschauer aus Ostbevern, Telgte, Warendorf und Münster.

Fünf Aufführungen sind von Dezember bis Januar geplant. Drei Vorstellungen für die Gemeinde soll es geben. Diese finden im Pfarrheim statt.

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