Landtagsabgeordneter bei Münstermann in Westbevern
„Eine Größe in der Region“

Westbevern -

Der CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier hat im Rahmen seiner Sommertour das Unternehmen „Bernd Münstermann GmbH & Co. KG“ in Westbevern besucht.

Dienstag, 13.08.2019, 13:00 Uhr
Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier (2.v.r.) zusammen mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Christoph Boge (r.) das Unternehmen Münstermann und wurde von Magdalena und Dirk Münstermann durch die Hallen geführt.
Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier (2.v.r.) zusammen mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Christoph Boge (r.) das Unternehmen Münstermann und wurde von Magdalena und Dirk Münstermann durch die Hallen geführt. Foto: Niemann

Der CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier hat im Rahmen seiner Sommertour das Unternehmen „ Bernd Münstermann GmbH & Co. KG“ in Westbevern besucht. Durch die Prokuristin Magdalena Münstermann und den Ausbildungskoordinator Dirk Münstermann erhielten Daniel Hagemeier und der Fraktionsvorsitzende der CDU , Christoph Boge, einen umfassenden Einblick in die Produktionsanlagen, heißt es in einer Pressemitteilung des Abgeordneten.

Daniel Hagemeier betonte die wichtige Rolle des Unternehmens: „Das Münsterland ist unter anderem durch familiengeführte, wachsende Unternehmen stark geworden. Und hier wird mitten im Münsterland besonders höchste Qualität für globale Märkte produziert.“ Die Landesregierung habe es sich zur Aufgabe gemacht, die Wirtschaft durch Bürokratieabbau und Investitionen in die Infrastruktur diese Unternehmensform zu stärken. Daniel Hagemeier wies auch die jüngste Neufassung des Landesentwicklungsplans hin: „Dieser lässt gerade im ländlichen Raum Wachstum wieder zu.“

Mit rund 300 Mitarbeitern und einer Ausbildungsquote von fast zehn Prozent ist der Mittelständler nach Angaben Hagemeiers „eine Größe in der Region“. Über Jahre könne man auf ein solides Wachstum zurückblicken und gehe auch in der Zukunft von einer guten Perspektive aus, hieß es während des Besuchs.

„Die Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung am Arbeitsmarkt wird im Handwerk aber zunehmend schwieriger. Viele Kinder und Eltern kennen die Berufe aus Handwerk und Industrie nicht oder zu wenig, um diese in die Überlegung einer beruflichen Orientierung einbeziehen zu können“, führte Dirk Münstermann gegenüber dem Politiker aus. „Das Handwerk muss als Ausbildungsberuf bei den Schülern wieder populärer werden. Den meisten ist gar nicht bewusst, welche Talente in ihnen schlummern. Man muss den Beruf erst erleben“, ergänzte Magdalena Münstermann. Und: „Wir müssen als Unternehmen und Schule frühzeitig mehr aufeinander zugehen, Lerninhalte verknüpfen und damit, – auch sozial und emotional –, erlebbar und spannend machen.“

Daniel Hagemeier betonte: „Das Handwerk sowie den gewerblichen Produktionsbereich zum Beispiel im Rahmen eines Praktikums hautnah zu erleben, kann den eigenen Horizont schon ungemein erweitern. Aus diesem Grunde sollte den Schülern ruhig mehrmals in ihrer Laufbahn die Möglichkeit eines Hineinschnupperns eröffnet werden. So können sie einen guten Einblick in Handwerk oder Industrie gewinnen. Durch das Telgter Modell kann die passende Berufswahl sehr erleichtert werden.“

Dirk Münstermann erwähnte die Aussetzung der Wehrpflicht und den damit verbundenen Wegfall des Zivildienstes. „Für einige Schüler ist ein soziales Jahr oder ein Auslandsaufenthalt außerhalb der Schulzeit von großer Bedeutung. Einige brauchen nach der Schule diese Veränderung, bevor eine wirklich bewusste Entscheidung getroffen werden kann.“

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