Senioren-Tagesfahrt
Viele Kostbarkeiten bewundert

Telgte -

Osnabrück und sein spätromanischer Dom St. Petrus war das Ziel einer großen Gruppe der Seniorengemeinschaft St. Johannes

Mittwoch, 14.08.2019, 16:44 Uhr
Regens und Dompfarrer Thilo Wilhelm (oben, rechts) begrüßte die Gruppe der Seniorengemeinschaft St. Johannes nicht nur, sondern führte die Teilnehmer auch durch den Osnabrücker Dom.
Regens und Dompfarrer Thilo Wilhelm (oben, rechts) begrüßte die Gruppe der Seniorengemeinschaft St. Johannes nicht nur, sondern führte die Teilnehmer auch durch den Osnabrücker Dom. Foto: privat

Osnabrück und sein spätromanischer Dom St. Petrus war das Ziel einer großen Gruppe der Seniorengemeinschaft St. Johannes.

Mit dem Bus hatten sich die 45 Teilnehmer auf den Weg gemacht. Zu Beginn der Fahrt stimmte Schwester Christa Paes die Reisenden in einer kurzen meditativen Betrachtung auf die Wallfahrt ein.

In seiner Begrüßung im Priesterseminar des Bistums Osnabrück, wo auf die Senioren eine reichhaltige Kaffeetafel wartete, brachte Regens und Dompfarrer Thilo Wilhelm dann seine große Freude über den „Gegenbesuch“ der Telgter Pilger zum Ausdruck. Hätten doch viele Mitglieder seiner Gemeinde und auch er selbst erst kürzlich an der Osnabrücker Fußwallfahrt nach Telgte teilgenommen und dort eine große Gastfreundschaft erfahren.

Pfarrer Wilhelm betonte nach Angaben der Organisatoren des Ausflugs die große Bedeutung dieser Wallfahrt für die Christen des Osnabrücker Landes und schilderte die traditionell sehr engen Beziehungen und Verflechtungen der Bistümer Münster und Osnabrück.

Im Anschluss an einen Gottesdienst, den er eigens für die Seniorengemeinschaft im Dom zelebrierte, erläuterte er im Rahmen einer Führung die Besonderheiten und kostbare Ausstattung des Gotteshauses. Viele Senioren nutzen anschließend dann die Gelegenheit, bei einem Spaziergang, um das Umfeld des Domes und des nahe gelegenen historischen Rathauses zu erkunden oder das Gedenkhaus des in Osnabrück geborenen Autors Erich Maria Remarque aufzusuchen. Remarque musste bereits zu Beginn der NS-Herrschaft in die Schweiz emigrieren, nachdem seine zahlreichen Antikriegsromane – darunter das bekannte Werk „Im Westen nichts Neues“ – schon früh als „schädliches und unerwünschtes Schrifttum“ verboten und öffentlich verbrannt worden waren.

Am frühen Abend erreichte die Reisegruppe dann wohlbehalten und um viele neue Eindrücke bereichert wieder ihre Heimatstadt, schreibt Helga Kosmann vom Team der Seniorengemeinschaft St. Johannes am Ende ihres Berichts.

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