Stadt Telgte beteiligt sich am Donnerstag am Warntag NRW
Neue lautstarke Sirene installiert

Telgte -

Anlässlich des Warntages NRW wird die neue Hochleistungssirene auf dem Rathausdach am Donnerstag erstmalig zum Einsatz kommen.

Dienstag, 03.09.2019, 18:00 Uhr
Auf dem Rathausdach wurde die neue Hochleistungssirene installiert, die am morgigen Warntag NRW erstmalig zum Einsatz kommen soll.
Auf dem Rathausdach wurde die neue Hochleistungssirene installiert, die am morgigen Warntag NRW erstmalig zum Einsatz kommen soll. Foto: Große Hüttmann

Laut wird es am morgigen Donnerstag um 10 Uhr rund um das Rathaus: Denn anlässlich des Warntages NRW wird die neue Hochleistungssirene auf dem Rathausdach erstmalig zum Einsatz kommen. Das Spezialgerät wurde vor wenigen Tagen installiert und wird morgen erstmalig getestet. Der Hintergrund der Maßnahme ist der landesweite Warntag, der die Bevölkerung für das Thema sensibilisieren soll.

In einem Radius von 650 Metern rund um die Sirene auf dem Rathausdach soll die Bevölkerung damit vor Gefahren gewarnt werden können. Das jedenfalls hat die Herstellerfirma der Stadt aufgrund von Computersimulationen versprochen. Um das in der Praxis nachvollziehen zu können, werden Alfons Huesmann und andere Mitarbeiter der Stadt am Donnerstag an verschiedenen Stellen im Warnradius Messungen vornehmen.

Die Sirene auf dem Rathausdach wird nicht die einzige im Stadtgebiet bleiben. Beauftragt sind zwei weitere Anlagen, die vermutlich im Frühjahr kommenden Jahres auf dem Übungsturm an der Feuerwache an der Alverskirchener Straße und auf dem Gymnasium installiert werden sollen. Zwei weitere Anlagen für Westbevern-Dorf und -Vadrup sollen danach folgen. Mehrere Zehntausend Euro nimmt die Stadt dafür in die Hand.

Das Ziel ist es, rund 80 Prozent der Bevölkerung über die neuen Hochleistungssirenen erreichen zu können. Wobei, das unterstreicht Stadtbrandmeister Alfons Huesmann, die stationären Sirenen nur ein Baustein im Gesamtkonzept sind. Warn-Apps, wie beispielsweise „Nina“, gehören ebenfalls dazu, zudem mobile Sirenenanlagen, die von der Wehr im Bedarfsfall in überschaubaren Bereichen eingesetzt werden können. Denn: Angesichts der Dämmung moderner Häuser erreichen selbst die Hochleistungssirenen nicht alle Personen. Nur durch die Kombination mehrerer Systeme sei eine flächendeckende Warnung möglich.

Gesteuert wird die neue Sirene über die Leitstelle des Kreises Warendorf. Damit sie auch bei Stromausfall funktioniert, ist das System über einen starken Akku gepuffert und im Fall der Fälle bis zu acht Tage ohne Strom einsatzbereit.

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