Konzert im Museum Religio
Musik im „heimischen Wohnzimmer“

Telgte -

Alex Hendriksen am Saxofon und Fabian Gisler am Kontrabass begeisterten die Zuhörer eines Konzertes im Rahmen des Münsterland-Festivals am Sonntag im Kaminraum des Heimathauses.

Montag, 14.10.2019, 12:48 Uhr aktualisiert: 14.10.2019, 16:14 Uhr
Alex Hendriksen am Saxofon und Fabian Gisler am Kontrabass begeisterten die Zuhörer eines Konzertes im Rahmen des Münsterland-Festivals am Sonntag im Kaminraum des Heimathauses.
Alex Hendriksen am Saxofon und Fabian Gisler am Kontrabass begeisterten die Zuhörer eines Konzertes im Rahmen des Münsterland-Festivals am Sonntag im Kaminraum des Heimathauses. Foto: Große Hüttmann

„Das ist ein bisschen wie im heimischen Wohnzimmer“, sagte Alex Hendriksen am Sonntagabend mit Blick auf den Kaminraum des Museums Religio. Die Begeisterung über die eher ungewöhnlichen Konzerträumlichkeiten bei dem bekannten Schweizer Musiker war groß. „Hier ist es klein und fein“, fand er noch mehr lobende Worte für die seiner Meinung nach sehr passende „Kulisse“ für das Konzert.

Zusammen mit dem ebenfalls renommierten Jazz-Musiker Fabian Gisler trat Hendriksen im Rahmen des Münsterland-Festivals im Religio auf. Die eindrucksvolle Musik, angereichert durch kurze Einführungen in die Stücke, begeisterte die Anwesenden. Alex Hendriksens überzeugte durch sensibles Saxofonspiel und Fabian Gisler wiederum durch die perfekte Begleitung am Kontrabass.

Die Werdegänge der beiden Musiker sind geprägt von musikalischer Vielfalt, von Big Band über Pop bis hin zu Filmmusik. Hendriksen hat am Berklee College of Music (USA) studiert, Gisler an der Bern Swizz Jazz School. Ihre Stücke waren mal langsam und mal temporeich, durchzogen von musikalischen Variationen und harmonischen Melodien.

Etwas Neues hatte sich der Vorstand des Freundeskreises des Museums einfallen lassen. In der Pause verkauften Ursula Rüter und Dr. Karin Mehring Getränke und kleine Knabbereien an die Zuhörer. Das kam sehr gut an.

Und gleichsam einen „Blick hinter die Kulissen der kommenden Krippenausstellung“ konnten die Zuhörer des Konzertes ebenfalls bereits werfen. Denn in den Nebenräumen des Kaminzimmers waren etliche Exponate bereits aufgebaut. Insofern gingen die Musik und die Kunst diesbezüglich ebenfalls eine Symbiose ein.

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