Karl-Heinz Greiwe bleibt Vorsitzender
Großes Lob für Seniorenunion

Telgte/Westbevern -

Karl-Heinz Greiwe bleibt Vorsitzender der CDU-Seniorenunion. Die Mitglieder wählten ihn am Mittwochnachmittag einstimmig erneut in dieses Amt.

Mittwoch, 16.10.2019, 17:08 Uhr aktualisiert: 17.10.2019, 13:26 Uhr
Karl-Heinz Greiwe (Mitte) bleibt Vorsitzender der CDU-Seniorenunion, Karola Gerdemann (r.) seine Stellvertreterin. Christoph Boge (l.) sprach über aktuelle kommunalpolitische Themen.
Karl-Heinz Greiwe (Mitte) bleibt Vorsitzender der CDU-Seniorenunion, Karola Gerdemann (r.) seine Stellvertreterin. Christoph Boge (l.) sprach über aktuelle kommunalpolitische Themen. Foto: Große Hüttmann

Einigkeit zeigten die Mitglieder der CDU-Seniorenunion am Mittwochnachmittag bei den Wahlen. Innerhalb kurzer Zeit – und vor allem mit in fast allen Fällen einstimmigen Ergebnissen – wurde der Vorstand gewählt.

Karl-Heinz Greiwe steht weiter an der Spitze der Vereinigung. Seine Stellvertreterin bleibt Karola Gerdemann. Zum Schriftführer bestimmten die Anwesenden Herbert Niehaus. Als Beisitzer wurden Hubert Keuper, Johannes Vogt und Dieter Zank gewählt.

Zuvor hatte Karl-Heinz Greiwe auf die verschiedenen Aktivitäten in den vergangenen zwei Jahren zurückgeblickt. Ausflüge, Betriebsbesichtigungen und politische Informationsveranstaltungen wechselten sich dabei ab. „Ich glaube, wir haben die richtige Mischung gefunden, denn die Beteiligung war jeweils groß“, sagte der Vorsitzende. Einen Dank richtete er an sein Vorstandsteam, das ihn immer tatkräftig bei allem Tun unterstützt habe.

Christoph Boge , Fraktionsvorsitzender der Christdemokraten im Rat und Vorsitzender der Ortsunion, lobte die Seniorenunion: „Ihr seid eine sehr aktive Gruppe, die der CDU gut tut.“

Im Parforceritt schnitt er anschließend zentrale kommunalpolitische Themen an, bevor die knapp zwei Dutzend Anwesenden mit ihm diskutierten.

Mit Blick auf die aktuell gute Finanzlage der Stadt sprach Boge von einem Ergebnis mit Seltenheitswert, das einige wichtige Entscheidungen und Investitionen leichter mache. „Allerdings sollten wir angesichts der guten Zahlen nicht in Übermut verfallen“, mahnte er.

Ein klares Statement hatte er auch bezüglich des geplanten vierspurigen Ausbaus der B 51 mitgebracht. Die CDU habe sich die sogenannte Variante fünf, die sieht einen vierspurigen Ausbau bis zur Lützowstraße und eine weitere zweispurige Trassenführung bis Telgte vor, zu eigen gemacht.

Deutlich machte Boge auch, dass dringend der innerörtliche Verkehr durch eine Optimierung der Schrankenschließzeiten verbessert werden müsse.

Mit Blick auf den Beschluss, das Baugebiet Telgte-Süd um einen Bauabschnitt zu verkleinern, sprach Boge von einer klassischen Fehlentscheidung, die dem hohen Wohnraumbedarf nicht gerecht werde. „Wir hätten gerne die von der Verwaltung vorgetragenen Gründe näher analysiert, haben dafür aber leider keine Unterstützung bekommen“, sagte er.

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