Straßen.NRW nimmt Stellung
Ausbau der B 51: Antworten auf viele Fragen

Telgte -

Die Fragen, Mails und Anregungen zum geplanten Ausbau der B 51 zwischen Münster und Telgte sind nach Angaben von Straßen.NRW gelesen, bearbeitet und beantwortet.

Samstag, 19.10.2019, 05:00 Uhr
Viele Fragen wurden am Ende der Informationsveranstaltung im Bürgerhaus von etlichen Anwesenden formuliert und den Experten von Straßen.NRW mitgegeben. Die Ergebnisse sind ab sofort auf der Homepage zum Ausbau der B 51 aufgelistet.
Viele Fragen wurden am Ende der Informationsveranstaltung im Bürgerhaus von etlichen Anwesenden formuliert und den Experten von Straßen.NRW mitgegeben. Die Ergebnisse sind ab sofort auf der Homepage zum Ausbau der B 51 aufgelistet. Foto: Große Hüttmann

Zur Erinnerung: Im Juli hatte das Team der Behörde die aktuelle Planung für den ersten der vier zusammengehörigen Streckenabschnitte unter anderem in Telgte vorgestellt. Sowohl aus der Veranstaltung als auch in den Wochen danach seien Fragen und Anregungen gesammelt worden. „Einige wurden sofort beantwortet, alle gesammelten Fragen sind auch auf der Projektseite (www.4zu1.nrw.de) mit den Antworten zu finden“, betont Sandra Beermann , Pressesprecherin der Behörde. Auf der Internetseite sei zudem das aktuelle Verkehrsgutachten einzusehen.

Straßen.NRW nimmt auch zum sogenannten Planfall 5 im Verkehrsgutachten Stellung, der beispielsweise von der CDU Telgte präferiert wird.

„Für das Verkehrsgutachten wurde zunächst die heutige Situation betrachtet. Hierzu wurden in 2017 umfangreiche Zählungen durchgeführt. Auf dieser Basis wurden sogenannte Planfälle ausgearbeitet. Der Planfall 1 betrachtet den vollständigen Ausbau der B 51 entsprechend der Vorgabe des Bedarfsplans zwischen Münster und Telgte mit Anschlussstellen in Handorf und Lauheide/Am Jägerhaus. Zusätzliche Planfälle wurden erstellt, wie beispielsweise der Planfall 5, in dem der vierstreifige Ausbau westlich der Lauheider Straße endet und ein provisorischer Anschluss der Lützowstraße vorgesehen ist. Durch diesen Planfall wird ein möglicher Zwischenzustand der Gesamtrealisierung dargestellt. Diese unterschiedlichen Planfälle dienen dazu, die unterschiedlichen Auswirkungen auf das Straßennetz zu beurteilen“, heißt es in einer Mitteilung.

Bundesfernstraßen, wie die B 51/B 64 seien öffentliche Straßen, die ein zusammenhängendes Verkehrsnetz bildeten und weiträumigem Verkehr dienten. Sie hätten somit die Aufgabe, den regionalen und überregionalen Verkehr sicher und leistungsfähig abzuwickeln, schreibt Straßen.NRW. Die Bundesstraße solle zudem auch für die Rückverlagerung von Schleichverkehren von parallel verlaufenden Landes-, Kreis und Kommunalstraßen sorgen.

Derzeit werde beispielsweise die Strecke Münster-Freckenhorst (L 793) in Verbindung mit der K 3 oft als Ausweichstrecke in Richtung Warendorf genutzt. Auf diesen Strecken hätten die Verkehrsstärken zugenommen, auf der B 51 stagnierten sie. „Diese Entwicklung lässt sich teilweise mit der verstärkten Nutzung und Wegweisung von Navigationsgeräten begründen. Der Weg des geringsten Widerstands im Straßennetz wird oft durch Navigationsgeräte vorgeschlagen und genutzt“, erläutert die Behördensprecherin.

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