Gedenken an Reichspogromnacht
Vortrag von „Erinnerung und Mahnung“

Telgte -

Mit einem Vortrag gedenkt der Verein „Erinnerung und Mahnung“ der Reichspogromnacht.

Samstag, 19.10.2019, 15:00 Uhr
Hans Mildenberg (Bildmitte) im Kreise der Auerbach-Kinder und deren nichtjüdischer Freundinnen.
Hans Mildenberg (Bildmitte) im Kreise der Auerbach-Kinder und deren nichtjüdischer Freundinnen. Foto: Erinnerung und Mahnung

Zum 81. Gedenktag der reichsweiten Pogromnacht lädt der Verein „Erinnerung und Mahnung Telgte“ zu einer Veranstaltung ein. „Das Gedenken an die Verfolgung ehemaliger jüdischer Mitbürger erhält angesichts der aktuellen antisemitischen Anschläge eine besondere Bedeutung“, betont die Vereinsvorsitzende Dr. Barbara Elkeles. Der Referent Bernd Hammerschmidt hat sich umfassend mit der Familie Mildenberg befasst, die in Telgte und Lengerich lebte. Hans Mildenberg verbrachte seine Jugend in der Emsstadt. Wie sein Onkel wurde er gedemütigt und zur Ausreise gezwungenen. Nach dem Zweiten Weltkrieg bemühten sich beide um eine materielle Wiedergutmachung für das Leid, das ihnen und ihren Familien während der NS-Zeit zugefügt worden war. In den Verfahren waren sie nach Angaben von „Erinnerung und Mahnung“ mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert. In dem Vortrag wird auch der Frage nachgegangen, inwieweit das Unrecht, das jüdische Mitbürger einst erleiden mussten, wieder „gut gemacht“ werden kann. Die Veranstaltung findet am Samstag, 9. November, um 11 Uhr im Pfarrzentrum St. Johannes statt. Der Eintritt ist frei.

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