Heimatverein Telgte
Gruseliges Filmkonzert

Telgte -

Zu einem gruseligen Filmkonzert hatte der Telgter Heimatverein ins Religio eingeladen.

Mittwoch, 30.10.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 31.10.2019, 11:32 Uhr
Im Mittelpunkt des Filmkonzertes stand die Klangskulptur aus Schrott: (v.l.) Johannes Dolezich, Anja Kreysing, Bernd Kortenkamp an seinem „schrottigen Musikinstrument“, Margarete Große Kleimann, Helmut Buntjer, Ursula Große Jäger und Willi Hemann.
Im Mittelpunkt des Filmkonzertes stand die Klangskulptur aus Schrott: (v.l.) Johannes Dolezich, Anja Kreysing, Bernd Kortenkamp an seinem „schrottigen Musikinstrument“, Margarete Große Kleimann, Helmut Buntjer, Ursula Große Jäger und Willi Hemann. Foto: Pohlkamp

Der Stummfilmklassiker „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ aus dem Jahr 1920 und die zweiköpfige Band „Neoschall“ aus Recklinghausen sorgten für gruselige Unterhaltung im Kaminraum des Museums Religio. Bevor das Filmkonzert begann, gab es Getränke, gespenstische Gummibärchen und zwei Gruselgeschichten. Alfons Leifhelm stimmte die Anwesenden auf den schaurigen Abend ein. Der Heimatverein und die Münsteraner Filmspezialisten von „Schwarzweiss ist die bessere Farbe“ hatten eingeladen.

Während der Stummfilm lief, gaben Johannes Dolezich an der Orgel und Bernd Kortenkamp an seiner geheimnisvollen Klangskulptur den Ton an. Dieses aus Schrott zusammengestellte „Instrument“ bespielte Kortenkamp liebevoll mit Trommelstock, Schuhspanner und Geigenbogen, die Orgel lieferte den Rest und fertig war ein musikalisch begleiteter Gruselfilm.

Die Münsteraner Klangkünstlerin und Kuratorin, Anja Kreysing, freute sich, dass dieses Filmkonzert in Telgte gezeigt wurde. „Ich unterrichte ja auch am Telgter Gymnasium. Darum bin ich Telgte besonders zugeneigt.“ Die Vorsitzende Margarete Große Kleimann dankte den beiden Initiatoren Anja Kreysing und Helmut Buntjer, dass sie bereits zum zweiten Male das Heimathaus für ein derartiges außergewöhnliches Konzert ausgewählt hatten und somit eine alte Münsterländer Tradition wiederbelebten.

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