Trägerwechsel im Kindergartenbereich
Reibungsloser Übergang

Telgte -

Zufrieden zeigten sich alle Beteiligten mit den beiden Trägerwechseln im Kindergartenbereich.

Sonntag, 03.11.2019, 16:44 Uhr aktualisiert: 06.11.2019, 14:02 Uhr
„Wiesenhaus“ und „Sternenzelt“ vereint: Im Rathaus trafen sich die Verantwortlichen nach dem Trägerwechsel jetzt zu einem ersten Resümee. (vorne, v.l.) Bürgermeister Wolfgang Pieper, Gabi Wilken (1. Vorsitzende Mutter- und Kind-Hilfe), Imke Laumann (Leiterin der Kita Sternenzelt in Westbevern-Vadrup), (zweite Reihe, v.l.) Christoph Münstermann (1. Vorsitzender des Kinder- und Jugendwerkes), Tanja Schnur (Fachbereichsleiterin), Daniel Frieling (AWO-Abteilungsleiter Kindertagesbetreuung); (dritte Reihe, v.l.) Sigrid Wiewel-Heumann (Leiterin Kita Wiesenhaus), Elisabeth Hoth (2. Vorsitzende Mutter- und Kind-Hilfe), Marian Husmann (2. Vorsitzender des Kinder- und Jugendwerkes) und Ulrich Junghans (Geschäftsführung beim Kinder- und Jugendwerk).
„Wiesenhaus“ und „Sternenzelt“ vereint: Im Rathaus trafen sich die Verantwortlichen nach dem Trägerwechsel jetzt zu einem ersten Resümee. (vorne, v.l.) Bürgermeister Wolfgang Pieper, Gabi Wilken (1. Vorsitzende Mutter- und Kind-Hilfe), Imke Laumann (Leiterin der Kita Sternenzelt in Westbevern-Vadrup), (zweite Reihe, v.l.) Christoph Münstermann (1. Vorsitzender des Kinder- und Jugendwerkes), Tanja Schnur (Fachbereichsleiterin), Daniel Frieling (AWO-Abteilungsleiter Kindertagesbetreuung); (dritte Reihe, v.l.) Sigrid Wiewel-Heumann (Leiterin Kita Wiesenhaus), Elisabeth Hoth (2. Vorsitzende Mutter- und Kind-Hilfe), Marian Husmann (2. Vorsitzender des Kinder- und Jugendwerkes) und Ulrich Junghans (Geschäftsführung beim Kinder- und Jugendwerk). Foto: Pohlkamp

In ihren Aussagen waren sich alle einig: „Wir sind mit dem Wechsel sehr zufrieden. Der Abstimmungsprozess lief reibungslos. Die Überleitung war gut vorbereitet und die Vertragsbedingungen sind unverändert geblieben.“ Dieses Fazit zogen die Verantwortlichen von Stadt, Kinder- und Jugendwerk, Arbeiterwohlfahrt und der Mutter- und Kind-Hilfe nach dem zum neuen Kindergartenjahr erfolgten Trägerwechsel.

Der Hintergrund: Die beiden bis vor einiger Zeit unter der Leitung des Vereins „Mutter- und Kind-Hilfe“ stehenden Kindertagesstätten „Sternenzelt“ in Westbevern-Vadrup und „Wiesenhaus“ am Hermann-Löns-Weg haben seit einigen Wochen neue Träger: Die Arbeiterwohlfahrt (AWO), Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems, trägt die Verantwortung für den Vadruper Kindergarten, das „Kinder- und Jugendwerk“ hat die Nachfolge als Träger der Kindertagesstätte „Wiesenhaus“ am Hermann-Löns-Weg angetreten.

Diesem reibungslosen Übergang war jedoch ein umfangreicher Abstimmungsprozess vorausgegangen. Daher war es jetzt nach Meinung der Verantwortlichen Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen und sich an einen Tisch zu setzen. Im kleinen Sitzungszimmer des Rathauses sprachen Bürgermeister Wolfgang Pieper und Tanja Schnur, Fachbereichsleiterin „Bildung, Familie, Generationen, Kultur“, mit dem Vorstand der Mutter- und Kind-Hilfe, und den neuen verantwortlichen Trägern.

Den beiden Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft „Mutter-und-Kind-Hilfe“, Gabi Wilken und Elisabeth Hoth, ist die Aufgabe der beiden Kindergärten nach eigenen Angaben nicht leicht gefallen. Viel Herzblut hätten sie in den Jahren in die Zusammenarbeit mit Erzieherinnen, Eltern und Kindern gesteckt. Sie begründeten die seinerzeit fristgerecht ausgesprochenen Kündigung der Trägerschaft mit einer erheblichen Belastung des ehrenamtlichen Vorstandes und dass die Verwaltungsarbeit mit zuletzt vier Ehrenamtlichen nicht mehr zu stemmen gewesen sei. Sie zeigten sich jedoch glücklich, dass der Wechsel so reibungslos – auch für das Personal – abgelaufen sei. Der Verein ist weiterhin verantwortlich für die Offene Ganztagsschule an der Marienschule und für den Kindergarten „Wichtelhöhle“ in Freckenhorst.

Daniel Frieling , AWO-Abteilungsleiter, freute sich über die gelungene Veränderung, die die Leiterin des Kindergartens Sternenzelt, Imke Laumann, bestätigte: „Wir sind gut zufrieden, beim neuen Träger gut aufgehoben, und es ist alles bestens geregelt.“ Der Vadruper Kindergarten ist inzwischen zu einer Sechs-Gruppen-Anlage mit 120 Kindern und 18 Erzieherinnen gewachsen. Daniel Frieling freute sich über die positive Rückmeldung. Er beschrieb die Arbeiterwohlfahrt als unabhängig staatlich anerkannten Verband der Wohlfahrtspflege, die seit ihrem Bestehen Kindertageseinrichtungen führe und bei der bedarfsgerechten Gestaltung der Betreuungsangebote immer die Mitarbeiter, die Kinder und die Eltern in den Mittelpunkt stelle. Die AWO wird im kommenden Jahr auch die neue Kindertagesstätte an der Robert-Schumann-Straße übernehmen.

Das Kinder- und Jugendwerk Telgte ist bereits Träger der Kita „Kinderwelt“, die nur durch einen Weg vom „Wiesenhaus“ getrennt ist. Was lag da näher, als dem Kinder- und Jugendwerk auch die Trägerschaft der anderen Einrichtung zu übertragen? Der zweite Vorsitzende Marian Husmannn betonte ebenfalls den reibungslosen Wechsel, die harmonische Zusammenarbeit und sah in dem bereits gemeinsam durchgeführten Sommerfest die Bestätigung, „wie schnell wir uns angepasst haben.“ Die Leiterin, Sigrid Wiewel-Heumann, bestätigte das angenehme Verhältnis und den reibungslosen Übergang der Trägerverantwortung: „ Wir und die Eltern sind glücklich und zufrieden.“

In der Kindertagesstätte „Wiesenhaus“ werden derzeit 104 Kinder in fünf Gruppen von 17 Erzieherinnen betreut.

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