Kirchengemeinde St. Marien Telgte
Beeindruckende Reise

Telgte -

Eine Gruppe der Kirchengemeinde St. Marien ist von einer ereignisreichen Reise aus Indien zurück.

Freitag, 08.11.2019, 18:00 Uhr
Eine Gruppe von 16 Telgtern und vier Personen aus Ascheberg war jetzt unter der Leitung von Pater Ephrem zwei Wochen lang in Indien unterwegs und besuchte unter anderem zahlreichen Sehenswürdigkeiten.
Eine Gruppe von 16 Telgtern und vier Personen aus Ascheberg war jetzt unter der Leitung von Pater Ephrem zwei Wochen lang in Indien unterwegs und besuchte unter anderem zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Foto: privat

Nach erlebnisreichen Tagen ist eine Gruppe der Kirchengemeinde St. Marien aus Indien zurückgekehrt. Unter der Leitung von Pater Ephrem, der aus Indien stammt und seit einigen Jahren in der Gemeinde tätig ist, besuchten 16 Telgter und vier weitere Mitreisende aus Ascheberg den Subkontinent. Bei verschiedenen Treffen im Vorfeld der Reise hatten sich die Teilnehmer auf ihren Aufenthalt in Indien vorbereitet. Dabei hatten sie unter anderem von Pater Ephrem schon eine Menge über Land und Leute erfahren.

Carsten Pohlmann-Weste-meyer , einer der Teilnehmer der Tour, hat für die Gruppe die gemeinsame Zeit in einem Bericht zusammengefasst. „Namaskar – Willkommen, hieß es zu Beginn der Fahrt im Norden Indiens. In den drei Städten Dehli, Agra und Jaipur gab es bedeutende Monumente zu sehen. Die sicherlich bedeutendsten Bauwerke waren die weltgrößte hinduistische Tempelanlage mit dem Akshardham-Tempel, die größte Moschee Indiens „Jama Masjid“, die Gedenkstätte Mahatma Gandhis „Raj Ghat“, das höchste Ziegelstein-Minarett der Welt, der „Qutb Minar“ sowie der Lotus-Tempel.

Als besondere Attraktion stand der Besuch des Taj Mahal auf dem Programm, dem „teuersten und schönsten Liebesbeweis aller Zeiten“, so der Reiseführer vor Ort. Eine Rikschafahrt durch den für Europäer unvorstellbaren Straßenverkehr Dehlis war ebenfalls eines der Abenteuer dieser Reise, schreibt der Telgter.

Am siebten Tag ging es per Inlandsflug in den Süden Indiens nach Cochin. Auf der Rundreise durch den Süden besuchte die Gruppe viele Kirchen, die Abtei und die Schulen von Pater Ephrems Orden. „Wir durften am Unterricht teilnehmen und nutzten die Begegnungen mit den Schülern zu intensiven Dialogen“, heißt es in dem Bericht.

Elefanten und andere Tiere haben die Teilnehmer der Tour in einem Nationalpark von einem Boot aus gesehen, ein Ritt auf einem Elefanten war ein weiterer Höhepunkt.

In Pater Ephrems Heimatgemeinde besuchte die Gruppe den sonntäglichen Gottesdienst, den der Geistliche nach dem indischen Ritual zelebrierte.

Die sogenannten Backwaters von Kerala, ein verzweigtes Wasserstraßennetz, befuhren die Reiseteilnehmer anschließend mit einem alten Reiskahn, der zu einem komfortablen Hausboot umfunktioniert worden war. „Auf der Reise durch den Süden sahen wir Kokospalmen, Kautschuk- und Cashewbäume, Reis-, Tee- und Ananasplantagen“, schreibt Pohlmann-Westemeyer weiter.

Am Ende der Reise standen noch zwei Tage zur Erholung an einem wundervollen Sandstrand, dem Marari-Beach, auf dem Programm. „Nach zwei Wochen endete diese beeindruckende, wunderschöne Reise mit vielen Eindrücken, neuen Geschmäckern und Gerüchen und einer unglaublichen Gastfreundschaft mit dem Rückflug von Cochin über Dubai nach Düsseldorf, schreibt er am Ende begeistert.

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