Alte Feuerwache in Telgte: Wettbewerbsentwürfe für neue Bebauung
Wohnen und Leben vereint

Telgte -

Das Areal vom alten Feuerwehrgerätehaus an der Ritterstraße bis zur Ecke Königstraße soll neu bebaut werden. Wohnraum soll geschaffen werden. Im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens wurden jetzt von verschiedenen Architekturbüros Planungen erarbeitet.

Dienstag, 03.12.2019, 20:00 Uhr
Im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens wurden jetzt von verschiedenen Architekturbüros Planungen erarbeitet, wie das Gelände des ehemaliges Feuerwehr-Hauptstandortes und die dazugehörigen angrenzenden Bereiche (kl. Bild) umgenutzt werden können.
Im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens wurden jetzt von verschiedenen Architekturbüros Planungen erarbeitet, wie das Gelände des ehemaliges Feuerwehr-Hauptstandortes und die dazugehörigen angrenzenden Bereiche (kl. Bild) umgenutzt werden können. Foto: Flockert

Schon seit längerer Zeit steht fest, dass das Areal vom alten Feuerwehrgerätehaus an der Ritterstraße bis zur Ecke Königstraße bebaut und dort Wohnraum geschaffen werden soll. Nun haben die Vereinigte Volksbank Münster und die Stadt Telgte nach eigenen Angaben einen entscheidenden Schritt gemacht, um diesem Ziel näher zu kommen: Denn in einem Wettbewerbsverfahren, dieses wurde durch das Büro Schopmeyer aus Münster betreut, wurden Entwürfe von zehn Architekturbüros abgefragt. Auf einer Fläche von rund 2250 Quadratmeter soll „attraktiver Wohnraum“ entstehen, mindestens 25 Prozent davon als sozial gefördert.

Durch eine Jury wurden nun die Entwürfe bewertet und die ersten drei Preise zuerkannt. Alle Projektbeiträge sollen jetzt in der Zeit vom 9. bis 20. Dezember im Foyer des Rathauses ausgestellt werden.

„Das Projekt unter Federführung der Vereinigten Volksbank Münster wird die städtebauliche Situation in der südlichen Altstadt ganz erheblich aufwerten und verbessern, und es bringt damit auch deutliche Veränderungen für das Umfeld mit“, sind sich Bankvorstand Friedhelm Beuse und Bürgermeister Wolfgang Pieper sicher.

Den ersten Preis erhielt das Büro Hehnpohl-Architektur aus Münster, dessen Entwurf nach Angaben der Verantwortlichen durch seine Qualität in der Fassadengestaltung, bei den Grundrissen und beim Städtebau überzeugte. Platz zwei ging an das Büro „Fourmove Architekten PartGmbB“, und den dritten Preis erkannte die Jury dem Büro Kresings Architektur zu.

Die Volksbank möchte das Projekt auf Basis des Siegerentwurfs weiterentwickeln und realisieren. Bis die ersten Wohnungen bezogen werden können, muss allerdings noch auf allen Seiten kräftig gearbeitet werden. Zunächst werden die Entwürfe auf Wirtschaftlichkeit überprüft, und es erfolgen Abstimmungsgespräche zwischen der Volksbank und dem Preisträger. Des Weiteren muss die planungsrechtliche Grundlage für die Realisierung des Projektes geschaffen werden. Das ist eine Anforderung, die im kommenden Jahr auf die Stadt zukommt. „Und selbst wenn das Planungsrecht und die Baugenehmigung vorliegen, muss zum Schluss auch die Freiwillige Feuerwehr ihr Plazet zur Auflösung des Gerätehauses an dieser Stelle geben, damit Feuerschutz und Sicherheit im Stadtgebiet auch ohne diesen Standort gewährleistet bleiben“, betont Bürgermeister Wolfgang Pieper. Der Start des Projektes werde daher voraussichtlich frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2021 liegen können.

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