Museum Religio
Regelrechter Ansturm auf Neujahrshörnchen

Telgte -

Etwa 1400 Besucher nahmen das Angebot des Museums und des Freundeskreises Religio an und kamen zum Eiserkuchenbacken.

Montag, 30.12.2019, 16:57 Uhr aktualisiert: 02.01.2020, 14:56 Uhr
Tradition ist es, dass es im Kaminraum zum Jahreswechsel frische Eiserkuchen gebacken wurden (v.l.): Kirill Kamisorajtis, Ingrid und Christian Nachtigäller, Ursula und Reinhard Große Jäger, Dr. Anja Schöne, Ann Hitchcock sowie ihre Mutter Patricia aus den USA.
Tradition ist es, dass es im Kaminraum zum Jahreswechsel frische Eiserkuchen gebacken wurden (v.l.): Kirill Kamisorajtis, Ingrid und Christian Nachtigäller, Ursula und Reinhard Große Jäger, Dr. Anja Schöne, Ann Hitchcock sowie ihre Mutter Patricia aus den USA. Foto: Pohlkamp

Eine alte Backtradition lebt in der Wallfahrtsstadt zum Jahreswechsel immer wieder neu auf: Das Eiserkuchenbacken im Herdfeuerraum des Museums Religio ist Brauchtum und eine beliebte Gepflogenheit. Bester Beweis ist der große Zuspruch: Etwa 1400 Besucher nahmen das Angebot des Museums und des Freundeskreises Religio an.

Sie trafen sich im Kaminraum, um diesen Brauchtum aus dem Mittelalter zu beleben: 2100 knusprige, goldbraune Neujahrshörnchen mit leckerer Sahne genossen die Besucher. Sie nutzten dieses kostenfreie Angebot ebenso wie den Besuch der Krippenausstellung im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“.

Museumsleiterin Dr. Anja Schöne war am Ende mit der Veranstaltung restlos zufrieden. 17 Ehrenamtliche backten, was die insgesamt acht Waffeleisen hergaben. In der Küche, eine Etage höher, sorgten 13 Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe für sauberes Geschirr, für warmen Kakao, für frischen Kaffee und Tee und schlugen insgesamt 16 Liter Sahne steif.

Die wohlige Atmosphäre mit einem herrlichen Duft von frisch gebackenen Waffeln lockte nicht nur viele Telgter an. Auch etliche Besucher aus der Region und aus dem Ruhrgebiet fanden den Weg in den Kaminraum.

Mit Patricia Hitchcock aus Winchester in Massachusetts gehörte auch eine Amerikanerin zu den Gästen. Sie weilt zum Jahreswechsel bei ihrer Tochter Ann in der Emsstadt und war begeistert von dem alten Brauch und von der Ausstellung.

Auch mit dem bisherigen Besuch der Krippenausstellung zeigte sich die Museumsleiterin zufrieden: Bislang seien etwa 20 000 Besucher in das Museum gekommen.

Übrigens: Die freiwilligen Spenden, die beim Eiserkuchenbacken gegeben wurden, erhält die DLRG-Ortsgruppe für ihre Jugendarbeit.

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