Landes- und Kommunalpolitiker informieren sich auf dem Emshof
5000 Teilnehmer nutzten Angebote

Telgte -

Landes- und Kommunalpolitiker nutzten jetzt das Angebot des Emshofes, um sich über die Arbeit der Einrichtung zu informieren.

Mittwoch, 15.01.2020, 14:26 Uhr aktualisiert: 16.01.2020, 08:27 Uhr
Verschiedene Politiker nutzten jetzt das Angebot des Emshofes, um sich über die Arbeit der Einrichtung zu informieren: (v.l.)
Verschiedene Politiker nutzten jetzt das Angebot des Emshofes, um sich über die Arbeit der Einrichtung zu informieren: (v.l.)

Der Schulbauernhof Emshof ist als Regionalzentrum im Landesnetzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung für den Kreis Warendorf zuständig. Hier arbeiten die Pädagogen handlungsorientiert und vermitteln Aspekte aus den Bereichen Ökologie, Wirtschaft, Soziales und Interkulturelles.

Diese Aufgabenstellung macht den Emshof nach eigenen Angaben zu einem begehrten Besuchsobjekt. Norwich Rüße , Mitglied des Landtags NRW, Helmut Fehr, Mitglied der Landschaftsversammlung sowie Karl Stelthove und Joachim Thiel vom Kreisverband der Grünen in Warendorf nutzten das Angebot des Emshofes für ein umfassendes Gespräch mit Geschäftsführerin Ute Wichelhaus .

Das Angebot für Schulklassen sowie Kinder- und Jugendgruppen wurde im vergangenen Jahr von etwa 5000 Teilnehmern besucht. Das pädagogische Konzept des Schulbauernhofes vermittelt den natürlichen Jahreszyklus eines Bauernhofes. Säen, düngen, pflegen, ernten und verarbeiten der angebauten Pflanzen bestimmen, je nach Jahreszeit, den Einsatz der Kinder und Jugendlichen, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Die Begleitung des langen Weges der Nahrungsmittel führt zu neuen Erkenntnissen und einer neuen Wertschätzung von Lebensmitteln“, so Ute Wichelhaus, die als Geschäftsführerin den Emshof leitet.

Dieser habe sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Insbesondere konnten den Besuchern die Räumlichkeiten im Küchen- und Wirtschaftsbereich vorgestellt werden. Norwich Rüße, Mitglied des Landtages und Sprecher der Grünen im Ausschuss Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, wisse um die schwierigen Rahmenbedingungen der Finanzierung und fand für die Entwicklungsleistung des Emshofes anerkennende Worte.

Landwirtin Uta Höcker stellte danach die Arbeit vor. Im anschließenden Austausch ging es um die Themen Bildung und Landwirtschaft. Insbesondere wurden die aktuellen sozioökonomischen Rahmenbedingungen diskutiert.

„Die Erzeugung von Lebensmitteln muss wertgeschätzt werden“, so Uta Höcker, die auf dem Emshof für den Ackerbau, die Tierhaltung und den Garten zuständig ist. „Mehr Platz für die Tiere und bessere Haltungsbedingungen sind nicht zum Nulltarif zu haben“, wird sie in einer Pressemitteilung zitiert. Politik, Verbraucher, Handel und Landwirte müssten aufeinander zugehen, um eine echte Wende in Richtung mehr Nachhaltigkeit zu schaffen. Politik werde auch mit dem Einkaufskorb gemacht.

Dass die Wertschätzung der Landwirtschaft funktioniert, auch bei jungen Freiwilligen, die auf dem Emshof wohnen und arbeiten, erläuterte Ute Wichelhaus. Von den jungen Menschen, die im Rahmen des Freiwilligendienstes arbeiteten, haben sich einige danach bewusst für eine landwirtschaftliche Ausbildung entschieden.

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