Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr
Heiligabend wird nachgefeiert

Telgte -

Die Geschehnisse am Heiligen Abend 2019, die neue Drehleiter und Beförderungen waren nur einige Themen, über die bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Telgte gesprochen wurde.

Dienstag, 04.02.2020, 19:01 Uhr aktualisiert: 05.02.2020, 14:49 Uhr
Bürgermeister Wolfgang Pieper dankte den Anwesenden für ihren Einsatz.
Bürgermeister Wolfgang Pieper dankte den Anwesenden für ihren Einsatz. Foto: Andreas Große Hüttmann

Die Feuerwehr wird Heiligabend nachfeiern: Nachdem am 24. Dezember weit über 100 Einsatzkräfte aus Telgte und den umliegenden Löschzügen wegen zweier großer Einsätze mehrere Stunden lang gebunden waren und damit das Gros der Ehrenamtlichen an der Bescherung zu Hause nicht teilnehmen konnte, wird es am 16. Mai einen kleinen Ausgleich dafür geben. Ein Rahmenprogramm soll ein wenig Ersatz für den im vergangenen Jahr für die Feuerwehr ungewöhnlichsten Heiligabend der Einsatzgeschichte bieten. Das kündigte Stadtbrandmeister Alfons Huesmann am Montagabend anlässlich der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr an.

Versammlung der Feuerwehr

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  • Feuerwehr Telgte, Generalversammlung

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Dr. Alexander Thiemeyer, Sportbeauftragter der Feuerwehr, ging anschließend auf den Dienstsport ein, den es seit etwas mehr als einem Jahr regelmäßig als freiwilliges Angebot für die Ehrenamtlichen gibt. Ein schönes Event sei die Teilnahme am Citylauf in Telgte gewesen. Dabei hatte eine Gruppe von Feuerwehrleuten in Dienstkleidung, teilweise auch mit Atemschutzgeräten, die fünf Kilometer lange Strecke absolviert.

Dass sich die Feuerwehr um den Nachwuchs derzeit wenig Gedanken machen muss, das war den Worten von Stadtjugendfeuerwehrwart Pierre Dorneau zu entnehmen. 39 Mitglieder hat die Jugendfeuerwehr derzeit, darunter sieben Mädchen. 17 Ausbilder bringen dem Nachwuchs altersgerecht das ABC der Feuerwehr bei und sorgen zudem für jede Menge Abwechslung. Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann regte anschließend an, in Telgte auch über die Gründung einer Kinderfeuerwehr nachzudenken. Unter anderem in Ostbevern habe man damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Einen Wechsel gab es in der Führungsriege der Ehrenabteilung: Nach etlichen Jahren als stellvertretender Sprecher trat Gerhard Schlautmann zurück. An seiner Stelle wurde Werner Baumkötter ernannt.

Mit Blick auf die Feuerwehrchefs aus Ostbevern und Everswinkel, die an der Versammlung teilnahmen, sprach Bürgermeister Wolfgang Pieper hinsichtlich des TEO-Verbundes von einem Vorzeigeprojekt. Die Zusammenarbeit klappe hervorragend. „Ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Jahren noch enger zusammenarbeiten werden“, sagte er.

Die neue Drehleiter, die rund 750 000 Euro gekostet hat und am kommenden Freitag offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden soll, bezeichnete Pieper als einen letzten wichtigen Meilenstein in einem Beschaffungskonzept, das über Jahre hinweg umgesetzt worden sei. Gleichwohl, so Pieper, sei das Ganze kein Punkt zum Ausruhen, sondern das Ziel von Rat und Verwaltung sei es, die Arbeit der Feuerwehr dauerhaft auf einem hohen Niveau zu sichern. Mit Blick auf die Klage gegen den Satellitenstandort der Feuerwehr auf dem Parkplatz an der Ostbeverner Straße/Einener Straße – der möglicherweise demnächst das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig beschäftigen wird – sprach Pieper von einer Entwicklung, die ihn traurig stimme. Häufig werde das eigene Wohl über das Allgemeinwohl gestellt.

Ganz ähnliche Worte benutzte anschließend auch Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann. Mit Blick auf die Vorbehalte, die es immer wieder beim Bau neuer Gerätehäuser gibt, sagte er: „Es gibt kaum einen besseren Nachbarn als die Feuerwehr.“ Die verbalen und handfesten Angriffe gegen Einsatzkräfte – von denen es auch schon einige im Kreisgebiet gegeben habe – verurteilte er scharf und ermutigte die Anwesenden, solche Fälle umgehend zu melden. „Wir werden so ein Verhalten nicht dulden.“

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