Feuerwehr musste nur zu kleineren Einsätzen ausrücken
Relativ ruhige Sturmnacht

Telgte -

Sturm „Sabine“ richtet in Telgte nur wenige Schäden an. Die Feuerwehr musste lediglich zu kleineren Einsätzen ausrücken.

Montag, 10.02.2020, 15:18 Uhr aktualisiert: 11.02.2020, 14:30 Uhr
Der Wasserstand der Ems ist durch die starken Regenfälle stark angestiegen.
Der Wasserstand der Ems ist durch die starken Regenfälle stark angestiegen. Foto: Flockert

Sturmtief „Sabine“ hat Telgte und Westbevern nicht in dem Maß getroffen wie es befürchtet worden war. Nennenswerte Schäden waren nicht zu vermelden. Auch die Feuerwehr musste zu deutlich weniger Einsätzen ausrücken, als es die Prognosen der Wetterfrösche hatten erwarten lassen.

Die Schulkinder wird der Sturm hingegen gefreut haben. Denn sie hatten „sturmfrei“ und genossen einen freien Tag. Und dabei konnten sie auch noch vor die Tür gehen, denn am Montag ließ der Wind doch merklich nach.

Die Telgter Feuerwehr hatte sich am Sonntag frühzeitig auf die Sturmlage vorbereitet. Um 13 Uhr hatten sich Mitglieder der Einsatzleitwagen-Gruppe am Gerätehaus an der Alverskirchener Straße getroffen. Der Notstrombetrieb des Gerätehauses war genauso vorbereitet wie ein Stabsraum, falls es zu einer erheblichen Anzahl an Einsätzen gekommen wäre, berichtet Olaf Döring von der Feuerwehr. Technische Geräte waren in Rufbereitschaft und die Verpflegung der Einsatzkräfte war organisiert. Die Mannschaft wurde entsprechend vorinformiert. Die Sturmlage wurde mit dem FeWIS-System des Deutschen Wetterdienstes im Auge behalten. Dabei wurde schnell klar, dass sich die Sturmspitzen zeitlich nach hinten verschoben. Zudem schwächten sich die Vorhersagen ab.

Der erste Sturmeinsatz begann gegen 19 Uhr. Sämtliche Kräfte des Löschzuges Telgte wurden am Gerätehaus an der Alverskirchener Straße versammelt. Am Waldweg war ein Baum auf ein Haus gestürzt. Für die Feuerwehr war aber nicht viel zu machen. Der Besitzer wollte den Baum am Montag selbst entfernen.

Weitere zwei Einsätze wurden am Sonntagabend gefahren. Unter anderem hatte sich in der Nähe der Shell-Tankstelle Teile eines Daches gelockert.

Um 0.42 Uhr gab es am Montagmorgen eine weitere Alarmierung. Auf der B 64 in Richtung Raestrup versperrte ein Baum die Fahrbahn. Um 5.56 Uhr rückte die Wehr erneut aus, als ein entwurzelter Baum am China-Restaurant am Jägerhaus auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. Kurze Zeit später wurde am Raestruper Bahnhof ein Baum auf einem Auto gemeldet.

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